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Antreten zum Impfen: In Frankreich jetzt auch in Militärkrankenhäusern

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Impfen in Frankreich
Impfen in Frankreich   -   Copyright  PASCAL GUYOT/AFP or licensors
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Bei der Impfung der Bevölkerung hilft in Frankreich jetzt die Armee mit. Auch in Militärkrankenhäusern wie diesem in Saint Mandé bei Paris werden Spritzen gesetzt, bis zu 1000 täglich sind es hier. Sieben solcher Impfstellen in militärischen Einrichtungen sind landesweit eröffnet worden, nach wie vor sind vor allem Menschen über 70 aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Eine Frau meint: „Wir werden nicht nur durch den Impfstoff geschützt, sondern befinden uns auch noch an einem Ort, der dazu da ist, um uns zu verteidigen. Das hat Symbolkraft.“ Und eine andere sagt: „In einer Militärklinik bin ich noch sicherer als in einem Zivilkrankenhaus, denn ich glaube, dass das Personal wirklich für uns da ist. Es ist vielleicht auch weniger eingespannt als das Personal in den Zivilkrankenhäusern."

Französische Fußballstadien beherbergen mittlerweile ebenfalls Impfzentren. Nach Angaben von Ministerpräsident Jean Castex haben bisher zehn Millionen Menschen in Frankreich mindestens die erste Impfdosis erhalten, darunter rund 1,2 Millionen seit Anfang April.