Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Ursula von der Leyen über G7-Gipfel: "Ein Signal der Einigkeit"

Von euronews
euronews_icons_loading
Ursula von der Leyen über G7-Gipfel: "Ein Signal der Einigkeit"
Copyright  Euronews
Schriftgrösse Aa Aa

Eine neue Einigkeit nach den vielen Brüchen in der Zeit, als Donald Trump US-Präsident war. Die Notwendigkeit, eine gemeinsame Linie zu finden im Umgang mit China und Russland. Und schließlich auch die Umsetzung des Brexits in Nordirland - über das haben wir mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gesprochen.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission:

Das Vertrauen in die G7 ist zurück. Wir teilen dieselben Interessen, die Werte - und wir sind fest entschlossen, unserer Verantwortung wieder gerecht zu werden, um den Wandel zu gestalten zu einer grüneren und digitaleren Gesellschaft und Wirtschaft. Das ist die wichtigste Botschaft.

Jack Parrock, euronews:

Sprechen wir über China. Sie haben ein Infrastrukturprojekt angekündigt, das mit der chinesischen Seidenstraße in Konkurrenz steht.. Können Sie uns genauer sagen, was sich hinter ihrer Ankündigung verbirgt und wie sie verhindern wollen, dass Sie China gegen Europa aufbringen?

Ursula von der Leyen:

Wir haben intensiv darüber gesprochen, dass wir diese Initiative voranbringen müssen. Wir müssen klar machen, dass wir das bessere und überzeugendere Modell haben. Wir sind als G7 eine enorme, ja sogar die größte Wirtschaftskraft der Welt und unsere Partner müssen wissen, dass mit unseren Investments keine Hintergedanken und kein doppelter Boden verknüpft sind, verglichen mit China.

Jack Parrock:

Wir sind hier in Großbritannien. Es gibt hier noch immer einen Streit mit der EU über das Nordirland-Protokoll. An welchem Punkt werden Sie aufhören die britischen Partner auf die bisherige Übereinkunft festzunageln und nach einem anderen Weg zu suchen?

Ursula von der Leyen:

Es ist von größter Bedeutung, dass es Frieden und Stabilität dort gibt. Und das am Karfreitagsabkommen nicht gerüttelt wird. Wir waren bisher sehr flexibel und das erwarten wir auch von unseren britischen Freunden. Sie sollen ihren Job machen und das umsetzen, was wir vereinbart haben. Das ist die einzige Lösung, um die Fragen rund um den Brexit in Irland zu klären. Und es ist eine gute Lösung.