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Warum tausende Wanderarbeiter in Bangladesch Hals über Kopf weggehen

In Bangladesch verlassen tausende Wanderarbeiter das Land. Sie kommen aus den Nachbarländern des asiatischen Landes, zum Beispiel auch aus Indien. Denn ab der kommenden Woche gibt es inBangladesch einen neun, landesweiten Lockdown und dann kommen sie nicht mehr weg. Deshalb gehen sie lieber jetzt.

Hintergrund ist ein starker Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen mit der Delta-Variante in Bangladesch. Bereits ab Montag sollen die ersten Einschränkungen gelten, ab Donnerstag soll dan ein vollständiger, landesweiter Lockdown in Kraft sein. Das öffentliche Leben soll weitgehend heruntergefahren werden. Die Bürger sollen ihre Häuser und Wohnungen nur im Notfall zu verlassen. Nur ärztliche Transporte sollen erlaubt bleiben. Polizei und Armee sollen die Beschränkungen überwachen.

Zuletzt waren die Infektionszahlen in Bangladesch stark angestiegen. Am vergangene Freitag registrierten die Behörden 6.000 Neuinfektionen und über 100 Todesfälle. Das sind die zweithöchsten Zahlen seit Beginn der Pandemie.