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Heftige Überschwemmungen in Kameruns Millionenstadt Douala

Überschwemmungen sind eigentlich nichts besonderes in der größten Hafenstadt von Kamerun, Douala. Von Juli bis September dauert hier in der Region die Regenzeit. Immer schon bedeutet das: überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller und Schäden an vielen Gebäuden.

In diesem Jahr aber ist die Überschwemmungssaison besonders heftig. Die Wasserpegel sind höher als im Durchschnitt und außerdem regnet es heftiger. Experten haben mehrere Gründe dafür ausgemacht: einerseits dürfte auch an dieser Stelle der Klimawandel eine Rolle spielen. Auch an vielenn Sandstränden des Landes war der Wasserpegel in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und hatte die ein oder andere schöne Bucht überschwemmt. Im Tourismus hat das Land dieses Phänomen als erstes gespürt.

Eine weitere Rolle spielt nach Ansicht von Stadtplanern aber auch der rücksichtslose und wenig vorausschauende Umgang mit Grün- und Sickerflächen in der Stadt. Vieles wurde einfach zubetoniert, so dass das Regenwasser jetzt schlechter ablaufen kann.