Brand in New Yorker Bronx: Zahl der Toten nach unten korrigiert

Brand in New Yorker Bronx: Zahl der Toten nach unten korrigiert
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Seit über 30 Jahren hat es bei einem Feuer in einem New Yorker Gebäude nicht so viele Tote gegeben. Schwerverletzte bangen weiter um ihr Leben.

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Nach einem Brand in einem Wohnhaus im New Yorker Stadtteil Bronx ist die Zahl der Todesopfer auf 17 nach unten korrigiert worden. Derzeit geht die Feuerwehr davon aus, dass ein defekter elektrischer Heizkörper das Feuer in dem 19-stöckigen Gebäude auslöste. Über 60 BewohnerInnen wurden verletzt. Das Überleben einiger Schwerverletzter ist nicht sicher. Unter den Toten sind acht Kinder.

Das kaputte Heizgerät löste nach Angaben des Feuerwehr-Chefs Daniel Nigro den Brand aus. "Das Feuer hat sich in der Wohnung ausgebreitet, die sich über zwei Etagen erstreckt", sagte Nigro. Zudem habe die Tür des Apartments im unteren Teil des Gebäudes offen gestanden, so dass sich tödlicher Rauch im gesamten Gebäude habe ausbreiten können. Die Menschen seien in ihren Wohnungen oder im Treppenhaus von Rauch eingeschlossen gewesen. Auf jeder Etage entdeckten die Feuerwehrleute Opfer, viele davon mit schweren Rauchvergiftungen.

Bürgermeister Eric Adams erinnerte daran, das geschlossene Türen die Ausbreitung von Feuer verlangsamen.

Es war einer der schlimmsten Brände in der jüngeren Geschichte von New York. 1990 kamen 87 Menschen durch ein Feuer in den "Happy Land Social Club" in der Bronx ums Leben, das Feuer wurde auf Brandstiftung zurückgeführt. Erst am Mittwoch waren bei einem Brand in einem Wohnhaus in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter acht Kinder. Das Feuer brach im mittleren Geschoss eines dreistöckigen Wohnhauses aus.

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