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Covid-19: bringt Omikron die Endemie?

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Von Julika Herzog  mit dpa und AP
Covid-19: bringt Omikron die Endemie?
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Neue Rekordzahlen bei COVID-19-Infektionen durch die Omikron-Variante in Russland wecken Befürchtung für die kommenden Wochen. Die Behörden sagen, es gäbe noch keine Entwarnung, obwohl die Sterblichkeitsrate zuletzt zurückging - zum ersten Mal seit letztem Sommer starben täglich weniger als 700 infizierte Menschen.

US-Immunologe Fauci: Offen, ob Omikron Endemie einläutet

Bei einer virtuellen Diskussionsrunde des Weltwirtschaftsforums in Davos berichtete der amerikanische Immunologe und medizinische Chefberater des US-Präsidenten Anthony Fauci es sei noch zu früh zu sagen, ob Omikron den Übergang von der Pandemie zur Endemie einläutet.

Laut US-Immunologe Anthony Fauci sei es noch zu früh zu sagen, ob Omikron den Übergang von der Pandemie zur Endemie einläutet: "Es ist eine offene Frage, ob Omicron die lebende Virusimpfung sein wird, auf die alle hoffen, weil es so viele neu auftauchenden Varianten gibt."

UN-Chef: Fehlende globale Solidarität größtes Problem

Die Pandemie war das Hauptthema der virtuellen Diskussionsrunde des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Fehlende globale Solidarität sei das größte Problem, so UN-Generalsekretär Antonio Guterres: "Die letzten zwei Jahre haben eine einfache, aber brutale Wahrheit gezeigt: Wenn wir jemanden zurücklassen, lassen wir am Ende alle zurück. Wenn wir es nicht schaffen, jeden Menschen zu impfen, entstehen neue Varianten, die sich über Grenzen hinweg ausbreiten und das tägliche Leben und die Wirtschaft zum Stillstand bringen."

Impfen, impfen, impfen- das ist europaweit die Devise im Kampf gegen Corona. In Griechenland müssen über 60-jährige, die sich nicht impfen lassen wollen, bereits jeden Monat eine Geldstrafe zahlen.