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Nicht "rechts orientiert"? Frankfurts Martin Hinteregger und sein umstrittener Partner

Martin Hinteregger nach einem Spiel von Eintracht Frankfurt
Martin Hinteregger nach einem Spiel von Eintracht Frankfurt Copyright Michael Probst/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AP
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Österreichs Nationalspieler und Eintracht Frankfurt Verteidiger Martin Hinteregger weist Vorwürfe zurück, trennt sich aber von einem rechtsextremen Geschäftspartner.

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Österreichs Nationalspieler und Eintracht Frankfurt Profi Martin Hinteregger hat nach einem Bericht in "Standpunkte" die Zusammenarbeit mit einem rechtsextremen Geschäftspartner aufgekündigt. Eigentlich wollte Hinteregger in seinem Heimatdorf ein Fußball-Event nach dem Europa-Cup-Sieg der Eintracht organisieren - zusammen mit dem österreichischen Rechtsextremen Heinrich Sickl.

Auf Instagram schreibt der 29-jährige Fußballer jetzt: "Ich habe keine Kenntnisse über vergangene oder zukünftige Aktivitäten seitens der Familie Sickl, ich möchte lediglich ein Fußballturnier stattfinden lassen, und mehr nicht.

Jegliche Geschäftsbeziehung zur Familie Sickl wird aufgrund des aktuellen Wissensstandes mit sofortiger Wirkung abgebrochen, und die Veranstaltung „Hinti-Cup“ wird alternativ geprüft, um eine weitere Vorgehensweise zu klären.

Ich habe durch meine Zeit im Profifußball und auch privat Freunde auf der ganzen Welt, und weise Anschuldigungen, dass ich rechts orientiert bin klar ab, und setze mich weiter gegen jegliche Art der Diskriminierung ein!"

Angesichts der Tatsache, dass in Hintereggers Heimatdorf Sirnitz in Kärnten weniger als 300 Menschen leben, erscheint es vielen kaum glaubhaft, dass der Fußball-Profi nichts von der politischen Gesinnung seines Geschäftspartners wusste.

Hinteregger gilt als ein etwas anderer Fußballprofi, der gerne zur Jagd geht und sich bewusst für ein altes Handy-Modell entschieden hat. In einem Interview sagte der Österreicher, er wäre "lieber Profi in den 80er-Jahren gewesen und hätte dafür ein lustigeres, authentischeres Leben geführt".

Da stellt sich auch die Frage, ob er seine social media Konten selbst betreut.

Journalist Michael Bonvalut konstatiert auf Twitter den Erfolg seiner Recherche.

Auch T-online berichtet ausführlich über den Fall Martin Hinteregger, der in den sozialen Medien - laut Journalist Stefan Simon - "Spott und Häme erntet".

Besonders Kenner der rechtsextremen Szene halten Hintereggers Erklärungen für nicht sehr überzeugend.

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