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Wetter-Kontroverse um Feuerwerk: Budapest feiert Nationalfeiertag mit Verspätung

Mit einer Woche Verspätung und ohne Gewitter wurde das Feuerwerk in Budapest dann doch noch gezündet.
Mit einer Woche Verspätung und ohne Gewitter wurde das Feuerwerk in Budapest dann doch noch gezündet. Copyright Peter Lakatos/MTVA - Media Service Support and Asset Management Fund
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Von euronews
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Weil ein Gewitter am Nationalfeiertag nicht kam, wurde die Spitze des Wetteramtes entlassen. Jetzt wurde dieser verspätet gefeiert.

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In Budapest hat das Feuerwerk zum ungarischen Nationalfeiertag am 20. August mit einer Woche Verspätung stattgefunden. Zuvor hatte es jede Menge Streit um das Feuerwerk in Budapest gegeben.

Die Regierung hatte das Ereignis verschoben, weil der nationale Wetterdienst für den vergangenen Samstag ein heftiges Gewitter vorausgesagt hatte. Dieses kam jedoch nicht. Die Leiterin des Amtes Kornelia Radics - die seit 2013 für die Behörde gearbeitet hatte - und ihr Stellvertreter - der seit 2016 beim Wetterdienst tätig war - wurden entlassen. Regierungsnahe Medien hatten ihnen vorgeworfen, sie hätten das Feuerwerk durch ihre Vorhersage verhindern wollen.

Dabei war bei einem Unwetter während des Feuerwerks am 20. August 2006 in Budapest eine Panik ausgebrochen: fünf Menschen starben damals und mehr als 300 wurden verletzt.

Am Mittwoch ernannte die ungarische Regierung Laszlo Hanyecz, den Vizepräsidenten des Wetterdienstes - der für Finanzfragen zuständig ist, zu dessen Interimsleiter. Von 19 leitenden Beamten der Behörde war Hanyecz, der kein Meteorologe ist, einer von nur zwei Beschäftigten, die ein Schreiben nicht unterzeichneten, in dem die Wiedereinstellung der entlassenen Wetterchefs gefordert wurde.

Auch Meteorologen aus anderen Ländern stellten sich auf die Seite der beiden entlassenen Kollegen aus Ungarn.

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