EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Türkei gibt die Entdeckung neuer Erdgas-Reserven im Schwarzen Meer bekannt

Das türkische Bohrschiff "Kanuni" im Hafen von Haydarpasa in Istanbul
Das türkische Bohrschiff "Kanuni" im Hafen von Haydarpasa in Istanbul Copyright Emrah Gurel/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Copyright Emrah Gurel/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit Anadolu
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Bei der Erkundung des Sakarya-Gasfeldes im Schwarzen Meer sei man auf die neuen Gasreserven in drei Kilometern Tiefe gestoßen. Das Feld gilt bereits als das größte im Schwarzen Meer.

WERBUNG

Die Türkei hat die Entdeckung neuer Erdgasreserven im Schwarzen Meer bekannt gegeben. Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach einer Kabinettssitzung erklärte, ist die Gesamtmenge auf 710 Milliarden Kubikmeter gestiegen. Bei der Erkundung des Sakarya-Gasfeldes sei man auf die neuen Gasreserven in drei Kilometern Tiefe gestoßen.

Das türkische Gasfeld gilt bereits als das größte jemals im Schwarzen Meer entdeckte Gasvorkommen, die Förderung soll bereits im ersten Quartal 2023 beginnen. Der Bau einer 170 Kilometer langen Unterwasserpipeline war im Juni 2022 angelaufen.

Die Türkei ist derzeit stark von Öl- und Erdgasimporten aus dem Ausland abhängig, sie kommen aus Russland, Aserbaidschan, und dem Iran. Flüssiggas kommt aus Katar, den USA, Nigeria und Algerien.

Schon vor der Entdeckung noch größerer Gasvorkommen gingen Experten davon aus, dass die im Schwarzen Meer entdeckten Vorkommen etwa ein Drittel des türkischen Inlandsbedarfs decken könnten, sobald die Produktion anläuft.

Im Oktober hatten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege bei einem Treffen in Astana Pläne präsentiert, wonach die Türkei zu einer Öl- und Gasdrehscheibe werden soll, an der russisches Gas mit mehreren anderen Quellen aus Aserbaidschan, Iran und Irak - einschließlich der eigenen Schwarzmeerreserven - gemischt und an Drittländer in Europa verkauft werden soll.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

"Our Ocean" in Panama: "Für uns geht es ums Überleben"

Erstes Antarktis-Forschungsschiff in der Geschichte Bulgariens bricht auf

Mitsotakis in Ankara: "Positive Agenda" zwischen der Türkei und Griechenland