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Bulgarischer Bürgermeister soll 169.000 Euro EU-Gelder eingesteckt haben

Valentin Dimitrov, Bürgermeister von General Toschewom Bulgarien.
Valentin Dimitrov, Bürgermeister von General Toschewom Bulgarien. Copyright EBU
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Von Euronews
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Valentin Dimitrov ist der Bürgermeister der kleinen bulgarischen Stadt General Toschewo nahe der Schwarzmeerküste. Er wurde festgenommen und war 24 Stunden inhaftiert, weil er EU-Gelder veruntreut haben soll.

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Valentin Dimitrov ist der Bürgermeister der kleinen bulgarischen Stadt General Toschewo nahe der Schwarzmeerküste. Er wurde festgenommen und war 24 Stunden inhaftiert, weil er EU-Gelder veruntreut haben soll. Für eine Kaution in Höhe von 5.000 Euro wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Er wird vom Europäischen Gerichtshof angeklagt, es geht um knapp 170.000 Euro. Aber Dimitrov zeigt sich gelassen. Er schlafe gut, sagte er Reportern vor dem örtlichen Polizeigebäude von General Toschewo, wo ihn eine Gruppe von Unterstützer:innen begrüßt. Die Menschen sind sichtlich froh über seine Entlassung aus der kurzen Haft, sie jubeln, eine Frau weint sogar. 

"Es ist keine große Sache, sie haben mich verhaftet, sie haben mich freigelassen, das ist alles", sagt Dimitrov. 

Der Europäischen Staatsanwaltschaft zufolge gibt es Hinweise auf Ungereimtheiten bei einem Energieeffizienz-Projekt unter seiner Ägide. Es geht um EU gesponsorte  Sanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Wohngebäuden zwischen 2017 und 2019.

Dimitrovs Anwalt spricht von Beweisen für seine Unschuld, die man zu gegebener Zeit  vorlegen werde.

Der beschuldige Bürgermeister wird von der "Bulgarischen Sozialistischen Partei" (BSP) unterstützt. Weil Kommunalwahlen anstehen, glauben seiner Unterstützer, dass der Prozess politisch motiviert ist.

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