EU-China-Gipfel : Von der Leyen und Michel für Gespräche in Peking

Chinesischer Präsident Xi Jinping
Chinesischer Präsident Xi Jinping Copyright Jeff Chiu/ AP
Von Julika HerzogAP, AFP
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Es ist das erste persönliche Treffen seit 2019: der chinesische Präsident Xi Jinping hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie Ratspräsident Charles Michel zu einem eintägigen EU-China-Gipfel in Peking empfangen.

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Xi forderte die EU auf, gemeinsam mit China für globale Stabilität zu sorgen, allerdings müsse die EU "alle Arten der Einmischung" unterlassen.Michel betonte die EU werde europäische Werte wie Menschenrechte und Demokratie bekräftigen.

Von der Leyen bemängelte Ungleichgewichte im gegenseitigen Handel. China sei der wichtigste europäische Handelspartner, die eindeutige Unausgewogenheit müsse man aber angehen, fügte sie hinzu, ohne Einzelheiten zu nennen.

Von der Leyen will Peking zu Kompromissen bei Handelsstreitigkeiten bewegen; die EU sieht europäische Unternehmen in China benachteiligt. Peking wiederum wirft der Europäischen Union vor, ihre Märkte abzuschotten.

Im Mittelpunkt des eintägigen Gipfels steht der Meinungsaustausch zu strategischen und globalen Wirtschaftsfragen. Themen dürften unter anderem Pekings staatliche Subventionen für die Elektrofahrzeugindustrie sein. Einige Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Erwartungen an den Ausgang des Gipfels niedrig sein dürften, da beide Seiten den Schwerpunkt darauf legen, ihre Interessen zu wahren.

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