Skiurlaub in Serbien ist teurer als in Frankreich

Skiurlaub wird teuer.
Skiurlaub wird teuer. Copyright Christophe Ena/AP
Von Euronews
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Die Preise für Skipässe und Unterkünfte sind um 25 Prozent gestiegen, obwohl in den serbischen Skigebieten noch nicht einmal genug Schnee liegt und künstlich erzeugt werden muss.

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Der frühe Schnee überrascht die Menschen in den Skigebieten von Serbien und auf dem Kopaonik nicht. Trotz leicht schmelzenden Spätherbstschnees ist die Saison hier eröffnet. Doch die Touristen erleben einen kleinen Preisschock. Die Kosten für den Skiurlaub sind hier mittlerweile höher als in den berühmten Skigebieten der Alpen.

"Wegen dieser Preise für Skipass und Hotelunterkunft ohne Verpflegung fahren wir dieses Jahr leider zum Skifahren nach Frankreich", sagt ein Mann. "Ich habe drei Kinder, die Ski fahren. In Frankreich zahlen wir für uns 1.360 Euro für die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, für die Unterkunft und den Skipass für sechs Tage in Les Orres. Hier kann ich das nicht bezahlen."

Preise um Skipass und Unterkunft um 25% gestiegen

Die Preise für Skipässe und Unterkünfte sind um 25 Prozent gestiegen, obwohl in den serbischen Skigebieten noch nicht einmal genug Schnee liegt und künstlich erzeugt werden muss.

"Hoffentlich stimmen die Langzeitprognosen und es wird dieses Jahr kälter. Das ist für uns sehr wichtig, um die Voraussetzungen für die Beschneiung zu haben, denn im Zentrum haben wir 95 Prozent künstlichen Schnee", erklärt Goran Mihajlović von "Ski resorts of Serbia".

"Wir können 95 Prozent beschneien. Es ist wichtig, dass die Temperaturen unter Null liegen, damit wir nicht auf natürlichen Schnee angewiesen sind." Selbst für die Kapazitäten von Kopaonik gibt es bereits viele Skifahrer, letzten Sonntag verzeichnete der serbische Skiort fast 13.000 Fahrten.

Andere serbische Skifahrer weichen auch auf Slowenien aus, wo die Preise ebenfalls günster sind und die Skigebiete nicht so weit weg wie in Frankreich.

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