Ecuador vernichtet 22 Tonnen beschlagnahmte Drogen

Drogenvernichtung in Ecuador
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Von Greta Ruffino
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Die Regierung in Ecuador hat mit der Vernichtung von fast 22 Tonnen Kokain begonnen, die erst Anfang dieser Woche beschlagnahmt worden waren. Dabei handelte es sich um den größten Drogenfund aller Zeiten in dem südamerikanischen Land.

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Der Vorgang soll laut Innenministerium ungefähr 11 Stunden dauern. Dabei wird das Kokain unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Beton und Zement untergemischt und dann in Sicherheitsbecken gelagert.

Ecuador ist ein wichtiges Transitland für Kokain aus Kolumbien, Peru und Bolivien, das in die USA und nach Europa geschmuggelt wird. Mehrere Banden mit Verbindungen zu mächtigen mexikanischen und kolumbianischen Kartellen kämpfen um die Kontrolle über die Routen des Drogenhandels.

Erst in den vergagenene Wochen kam es zu schweren Ausschreitungen in den Gefängnissen des südamerikanischen Landes und der Notstand wurde verhängt.

Größte Operation jemals gegen Drogenhandel

Die 22 Tonnen Kokain waren Anfang der Woche in einem unterirdischen Keller in der Stadt Vinces der Provinz Los Ríos vom Militär sichergestellt worden. Mehr als 150 Militärstreitkräfte hatten nach mehrmonatigen Ermittlungen "die größte Operation, die jemals in diesem Land durchgeführt wurde" gestartet, berichtete die ecuadorianische Zeitung "El Universo".

Es habe sich dabei um ein Lager für die Verteilung der Drogen an verschiedene Häfen gehandelt, von wo aus sie nach Europa verschifft werden sollten. Einige der ziegelsteinartigen Blöcke seien mit den Initialen von zwei europäischen Fluggesellschaften versehen worden. Neben den Drogen wurden unter anderem auch Gewehre, Messer, Munition und Funkgeräte beschlagnahmt.

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