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Zwei Menschen bei russischem Drohnenangriff auf die Ukraine getötet

DATEI: Eine iranische Shahed-Explosionsdrohne, die von Russland gestartet wurde, fliegt durch den Himmel, Sekunden bevor sie Gebäude in Kiew trifft, 17. Oktober 2022
DATEI: Eine iranische Shahed-Explosionsdrohne, die von Russland gestartet wurde, fliegt durch den Himmel, Sekunden bevor sie Gebäude in Kiew trifft, 17. Oktober 2022 Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Russland hat in der Nacht zum Dienstag Dutzende Drohnen in der Ukraine eingesetzt. Gleichzeitig treffen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs von 35 Ländern, um über Sicherheitsgarantien in der Ukraine zu beraten.

Russland hat seine Angriffswelle auf zivile Ziele und Infrastruktur in der gesamten Ukraine fortgesetzt. In der vergangenen Nacht sind dabei zwei Menschen getötet und weitere verletzt worden.

Gleichzeitig haben sich in Paris die Verbündeten Kyjiws zu einem Gipfeltreffen am Dienstag verabredet. Die heutigen Gespräche der "Koalition der Willigen" sollten dazu beitragen, die Sicherheit der Ukraine weiterhin zu gewährleisten. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert nun schon fast vier Jahre an.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland 61 Drohnen über mehreren ukrainischen Regionen abgefeuert hat. Sie fügte hinzu, dass ihre Luftabwehr 53 Drohnen abgeschossen habe. Acht weitere Drohnen erreichten ihre Ziele und trafen sechs Orte in den Regionen Saporischschja, Cherson und Sumy.

Russische Angriffe: Zwei Tote in der Ukraine

Die regionalen Behörden gaben an, dass am vergangenen Tag eine Person in Saporischschja und eine weitere in Donezk getötet worden seien.

In Saporischschja wurden nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Region, Iwan Fjodorow, drei Polizisten verletzt, nachdem ein russischer Angriff ihr Fahrzeug getroffen hatte.

In Cherson wurde durch den russischen Beschuss das Dach eines Wohnhauses durchschlagen.

Liudmyla Midjanka, eine Bewohnerin des beschädigten Gebäudes, sagte, eine russische Granate habe das Dach des Wohnblocks getroffen, woraufhin die Wohnungen überflutet worden seien. Durch die entstandenen Schäden sei Wasser aus den Steckdosen ausgetreten, so Midjanka. In einigen Wohnungen wurden die Räume vollständig überflutet.

Unterdessen teilte der ukrainische Sicherheitsdienst SBU mit, dass die ukrainischen Streitkräfte Langstreckenangriffe auf Russland durchgeführt und dabei eine Munitionsanlage in der Region Kostroma sowie eine Öleinrichtung in Lipezk getroffen haben.

Die Angriffe sind die jüngsten in einer ukrainischen Kampagne gegen russische militärische Ziele und Ölinfrastruktur. Öl und Gas sind nach wie vor wichtige Einnahmequellen für Moskaus Krieg gegen die Ukraine.

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