Ein Tornado hat in Epirus bei Kalpaki eine Geflügelfarm zerstört und ein Militärlager beschädigt. Gleichzeitig legen Sturmwinde mit bis zu 8 bis 9 Beaufort den Fährverkehr in weiten Teilen Griechenlands lahm.
Ein Tornado hat am Mittwochabend bei Kalpaki (Ioannina) eine Geflügelfarm verwüstet. Er beschädigte das Lager und entwurzelte Dutzende Bäume. Es gab keine Verletzten.
Bürgermeister Kostas Kapsalis sagte gegenüber APPE-MPA: Der Tornado zerstörte vor allem die Anlage mit 30.000 Hühnern. Der starke Wind riss Dächer von drei Gebäuden ab. Danach stürzten die Wände ein und erdrückten die Tiere.
Im Lager Kalpaki, das gerade aufgelöst wird, beschädigte der Tornado die St.-Georgs-Kirche, Mauern und Wachposten. Die wenigen Soldaten vor Ort wurden aus Sicherheitsgründen in die Stadt Ioannina verlegt.
In den Bergen von Ioannina fällt Schnee. Schneeräum- und Salzstreumaschinen sind seit früh auf den Provinzstraßen von Metsovo, Milia und Ost-Zagori im Einsatz.
Starke Winde behindern Fährverkehr
Starke Südlichwinde mit 8 bis 9 Beaufort stören zudem den Fährverkehr. Vom Piräus aus fahren nur Fähren zu den Dodekanes. Alle anderen Routen sind vorübergehend gesperrt.
Im Argosaronikos verkehren derzeit ebenfalls keine Fähren mehr. Aus Rafina gibt es keine Fahrten zu den Kykladen. In Lavrio gilt weiter ein Fahrverbot.