Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei dem Verdächtigen um die Person handelt, die die Schüsse auf das Opfer vor der Schule abgegeben hat. Nach monatelangen Ermittlungen gelang es den Beamten, den Verdächtigen in Nordrhein-Westfalen ausfindig zu machen.
Die spanische Polizei hat in Deutschland den mutmaßlichen Täter des Mordes an dem ukrainischen Staatsbürger Andriy Portnow verhaftet, der sich am 21. Mai 2025 vor einer Schule in der Madrider Stadt Pozuelo de Alarcón ereignet hatte.
Die Verhaftung erfolgte in der Stadt Heinsberg aufgrund von Ermittlungen, die von spanischen Beamten in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden durchgeführt wurden.
Wie das spanische Innenministerium in einer Pressemitteilung mitteilte, wurde die Operation von Mitgliedern der 5. Mordkommission des Madrider Polizeipräsidiums durchgeführt, die in Zusammenarbeit mit der Sondereinsatzgruppe des BKA (Bundeskriminalamt) nach Deutschland reisten.
Monatelange Ermittlungen in Kooperation mit BKA
Die durchgeführten Ermittlungen deuten darauf hin, dass der festgenommene Mann der mutmaßliche Urheber der Schüsse ist, die das Leben des Opfers am Eingang einer Schule beendeten. Nach mehrmonatigen Ermittlungen gelang es den Beamten, ihn in Deutschland ausfindig zu machen, wo er auf der Grundlage eines Europäischen Haftbefehls festgenommen wurde.
Der Fall fand sowohl in Spanien als auch international ein breites Medienecho. Das Opfer, Andriy Portnow, ein 52-jähriger ukrainischer Anwalt und Politiker, wurde am Morgen erschossen, nachdem er seine Kinder an der renommierten American School of Madrid abgesetzt hatte.
Portnow war ein hochrangiger Berater des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch, der während seiner Amtszeit als prorussisch galt, und war in einer Zeit starker politischer Spannungen in der Ukraine an der Verwaltung Janukowitschs beteiligt.