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Abschied von Daniel Craig: Der neue James Bond steht fest

Identität des neuen James Bond enthüllt
Neuer James Bond: Identität enthüllt Copyright  MGM - Canva
Copyright MGM - Canva
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Endlich ist es offiziell: Die Bond-Rolle ist neu besetzt – wer Daniel Craig als 007 beerbt wurde am 1. April verkündet und dürfte viele James-Bond-Fans überraschen.

Nach Jahren ununterbrochener Gerüchte ist es so weit: Die Besetzung für den nächsten James Bond steht fest.

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Seit Langem kursierten Namen wie Aaron Taylor-Johnson, Tom Holland, Harris Dickinson, Scott Rose-Marsh und Callum Turner als mögliche Kandidaten für den nächsten Superspion. Zuletzt galt der 28-jährige australische Schauspieler Jacob Elordi als Favorit für die Rolle von 007.

Jetzt kann Euronews Culture die Spekulationen offiziell beenden und verraten, wer den neuen James Bond spielt: die irische Schauspielerin und Sängerin Jessie Buckley.

Jessie Buckley
Jessie Buckley AP Photo

Sie haben richtig gelesen: James Bond wird zum ersten Mal von einer Frau gespielt. Zuvor hatte in Daniel Craigs Abschied als Bond, dem Film No Time To Die aus dem Jahr 2021, Lashana Lynch kurzzeitig die 007-Kennung übernommen.

Bekannt wurde Buckley durch ihre Rolle als Rose-Lynn Harlan in Tom Harpers Wild Rose (2018). Danach spielte die sechsunddreißigjährige in I’m Thinking of Ending Things, The Lost Daughter, Men und The Bride! und gewann in diesem Jahr den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Leistung in Chloé Zhaos Hamnet.

Sie ist damit die erste Oscarpreisträgerin, die als Bond besetzt wird.

Jessie Buckley mit ihrem Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in Hamnet
Jessie Buckley mit ihrem Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in Hamnet AP Photo

Auch weitere Besetzungen stehen fest: Tom Hiddleston wird den ersten Bond Boy der Reihe spielen – er heißt Fitty McCrotch – und die neue M wird von niemand Geringerem als Gillian Anderson verkörpert. Zwei, offen gestanden, brillante Entscheidungen.

Eine Amazon-Sprecherin sagte Euronews Culture: „Wir verabschieden uns von der bisherigen Linie von Franchise-Chefin Barbara Broccoli, die gesagt hat, Bond solle nur von einem Mann gespielt werden. Wir sind begeistert, dass Jessie Buckley an Bord ist. Ihre Initialen sind außerdem ebenfalls ‚JB‘, was uns sehr freut. Und dank ihrer Gesangskarriere ist sie ideal für dieses Projekt, denn wir denken schon länger darüber nach, einige Musical-Nummern einzubauen.“

Zu der Frage, welches Musikgenre diese mutige neue Richtung für Bond 26 prägen könnte, verriet unsere Quelle: „Vor allem Folk – das Genre, in dem Buckley in Wild Rose brilliert hat. Wir empfehlen den Film als Pflichtprogramm, bevor Sie sich eine Karte für den neuen James-Bond-Film kaufen.“

Warum man sich für den Gender-Tausch entschieden habe, beantwortete die Sprecherin so: „Es wurde höchste Zeit, etwas zu verändern, denn die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer würden lieber Wespen trinken – geschüttelt und gerührt – als noch eine Bond-Version von der Stange zu sehen.“

Sie führte aus: „Daniel Craig war eine grandiose Besetzung. Er hat gezeigt, wie sich die Figur modernisieren und vertiefen lässt. Schon sehr früh im Casting-Prozess für Bond 26 wurde uns klar, dass es sinnlos wäre, ihm nacheifern zu wollen. Deshalb setzen wir auf eine radikal neue Interpretation, die garantiert für Gesprächsstoff sorgen wird.“

„Und mit Gesprächsstoff meinen wir vor allem all die Misogynen, deren fragile Egos und verzerrtes Männlichkeitsbild von der Nachricht erschüttert werden, dass eine Frau einen fiktiven Spion spielt“, stellte sie klar.

Jessie Buckley
Jessie Buckley AP Photo

Auf die Frage, wie man mögliche Zuschauerinnen und Zuschauer nicht verschrecken wolle, die diese Besetzung und den Tonwechsel mit Skepsis sehen, sagte man Euronews Culture: „Wir werden die ursprünglichen Fans nicht enttäuschen. Sie werden diese neue Entwicklungsstufe der von Ian Fleming geschaffenen Spionagewelt genießen.“

„Was die Neinsager angeht, deren ‚Hot Takes‘ zu unserer Entscheidung von reflexhaftem Sexismus und geistzersetzenden, aber vorhersehbaren ‚woke‘-Vorwürfen geprägt sein werden: Wir setzen darauf, dass sie zu sehr damit beschäftigt sind, sich per ‚looksmaxxing‘ für einen höheren ‚sexual market value‘ zu optimieren, um die geistige Energie aufzubringen, diese Ankündigung überhaupt zu registrieren.“

Die Sprecherin schloss mit den Worten: „Nieder mit der Manosphere, lang lebe Buckley, und bitte erheben Sie sich für den absoluten Leinwandschatz Gillian Anderson ... ANDERSON IN THE HOUUUUUSE!“

Nun ja, dem ist wenig hinzuzufügen.

Bond 26 wird von Denis Villeneuve inszeniert und von Peaky-Blinders-Schöpfer Steven Knight geschrieben. Es ist der erste Bond-Film, seit Amazon die volle kreative Kontrolle über das Franchise übernommen hat und die langjährigen Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson zurückgetreten sind.

Der noch titellose Bond-26-Film soll im kommenden Jahr gedreht werden und 2028 in die Kinos kommen. Und alle, die jetzt vor Wut kochen, sollten einen Blick auf das Veröffentlichungsdatum dieses Artikels werfen – und vielleicht professionelle Hilfe in Betracht ziehen, denn die Bond-Reihe könnte sich glücklich schätzen, eine so beeindruckende Besetzung zu bekommen.

Einen fröhlichen ersten April.

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