Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Aufzugriese Kone kauft deutschen Rivalen TKE für 29,4 Milliarden Euro

Kone-Hauptsitz
Kone-Hauptsitz Copyright  Kone/All right reserved
Copyright Kone/All right reserved
Von Doloresz Katanich mit AFP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Der finnische Aufzughersteller Kone wächst durch eine Übernahme, die Medien als größte Firmenakquisition in Finnland bezeichnen, auf fast doppelte Größe.

Der finnische Aufzughersteller KONE hat am Mittwoch die Übernahme seines deutschen Konkurrenten TKE bekannt gegeben. Grundlage ist ein umfangreiches Aktien- und Bargeschäft, das TKE mit 29,4 Milliarden Euro bewertet.

WERBUNG
WERBUNG

Durch den Zusammenschluss entsteht ein Konzern, der fast doppelt so groß ist wie das bisherige KONE-Unternehmen. Er soll mehr als 10000 Beschäftigte in über 100 Ländern zählen und einen Jahresumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro erwirtschaften, teilten beide Firmen mit.

TKE gehört einem Konsortium, dem unter anderem die Finanzinvestoren Advent und Cinven angehören.

Der neue Konzern hat seinen Sitz in Finnland und wird vom derzeitigen französischen KONE-Chef Philippe Delorme geführt.

„Diese Transaktion, die der Branche neue Impulse geben soll, führt zwei herausragende Weltkonzerne zusammen, deren geografische Präsenz und Innovationsplattformen sich hervorragend ergänzen“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

Mit der Übernahme verschafft sich KONE einen deutlich besseren Zugang zu den Märkten auf dem amerikanischen Kontinent sowie zu lukrativen Service- und Wartungsverträgen.

„KONEs starke Präsenz in Asien wird durch TKEs Stellung in Nord- und Südamerika ergänzt. Zudem erschließt TKE KONE neue Regionen, sodass eine ausgewogenere weltweite Aufstellung entsteht“, hieß es weiter.

Nach Angaben finnischer Medien handelt es sich um die bislang größte Unternehmensübernahme in der Geschichte Finnlands.

Das TKE-Konsortium erhält laut Mitteilung fünf Milliarden Euro in bar und 270 Millionen Aktien am neuen KONE-Konzern, die zusammen mit 15,2 Milliarden Euro bewertet werden. Damit wird es 33,8 Prozent an dem neuen Unternehmen halten.

Die beiden Unternehmen rechnen mit jährlichen Synergien von etwa 700 Millionen Euro in Form zusätzlicher Gewinne oder Einsparungen. Der neue Konzern soll zudem ein solides Investment-Grade-Rating erreichen und zugleich einen starken Cashflow erwirtschaften.

Das Geschäft steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Aufsichtsbehörden und Aktionären. Der Abschluss wird für das Jahr 2027 erwartet.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Iran-Krieg treibt Ölpreise: Bank of England lässt Zinsen unverändert

Einblicke in die europäischen Lieferketten: Warum Unternehmen Waren aus Großbritannien beziehen

Volkswagen-Gewinn sinkt: Autobauer kündigt weitere Einsparungen an