Das Manöver "NATO Tiger Meet 2026" in Araxos in Griechenland wird von fliegenden Radaren unterstützt unter realistischen Einsatz-Bedingungen durchgeführt. Auch Truppen der Bundeswehr nehmen daran teil.
Mit einer starken operativen Präsenz und unter Beteiligung zahlreicher verbündeter Luftstreitkräfte ist Griechenland Gastgeber des großen multinationalen Manövers „NATO Tiger Meet 2026“. Federführend auf griechischer Seite ist das 335. Geschwader der Luftwaffe auf dem Stützpunkt Araxos.
Vom 4. bis 14. Mai 2026 nehmen mehr als 50 Kampfflugzeuge und Hubschrauber aus europäischen und verbündeten Ländern täglich an komplexen Lufteinsätzen teil. Dabei werden die Bedingungen der modernen Kriegsführung unter realen Bedingungen simuliert, mit Szenarien der Luftüberlegenheit, der Zielbekämpfung, des Abfangens und der Ausschaltung der gegnerischen Luftabwehr.
Streitkräfte aus Deutschland, Griechenland, Belgien, der Schweiz, Spanien, Italien, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik nehmen an dem Manöver teil. Frankreich, das Vereinigte Königreich, Österreich, Indien und die Niederlande übernehmen eine Beobachter- oder Unterstützungsrolle.
Die Einsätze werden in einem völlig realistischen Einsatzumfeld durchgeführt.
Die Übung basiert auf einem Training unter realen Einsatzbedingungen und zielt darauf ab, die Interoperabilität und Zusammenarbeit zwischen den verbündeten Luftstreitkräften zu verbessern.