Der Journalist von Paris Match, Florian Tardif, hat am Mittwoch sein Buch "Un couple (presque) parfait", zu Deutsch "Ein (fast) perfektes Paar" über den französischen Präsidenten Emmanuel und Brigitte Macron veröffentlicht.
Die Veröffentlichung eines Buches über das Paar Emmanuel und Brigitte Macron am Mittwoch hat die Gerüchte über eine Beziehung zwischen dem französischen Präsidenten und der iranischen Schauspielerin Golshifteh Farahani wieder aufleben lassen.
Laut dem Journalisten von Paris Match Florian Tardif, Autor des Buches "Un couple (presque) parfait", soll die Ohrfeige, die die First Lady ihrem Emmanuel Macron bei ihrer Ankunft in Hanoi, Vietnam, im Juni gab, mit dieser angeblichen Beziehung zusammenhängen.
Im Gespräch mit den französischen Radiosender RTL behauptete der Journalist, dass Emmanuel Macron und Golshifteh Farahani "eine platonische Beziehung" unterhalten hätten. "Das hat man mir in ihrem Umfeld gesagt und wiederholt", sagte er. Ebenfalls laut Florian Tardif soll der Staatschef der Schauspielerin die Nachricht "Ich finde Sie sehr hübsch" geschickt haben. Diese ausgetauschten Nachrichten hätten zu "Spannungen innerhalb des Paares" geführt, die zu dieser Szene beim Verlassen des Präsidentenflugzeugs geführt hätten.
Vertraute von Brigitte Macron wiesen diese Version gegenüber der Zeitung Le Parisien ausdrücklich zurück: "Brigitte Macron hat diese Geschichte am 5. März gegenüber dem Autor direkt kategorisch dementiert und erklärt, dass sie nie in das Mobiltelefon ihres Mannes schaue".
"Gerüchte muss man durchgehen lassen", sagt Farahani
Die iranische Schauspielerin hat sich mehrmals in französischen Medien zu dem Thema geäußert, seit das erste Gerücht über eine Affäre mit Emmanuel Macron auf iranischen Konten im sozialen Netzwerk X aufgetaucht ist. "Es kommt in Wellen, es taucht auf, es verschwindet... Ich beobachte, ich beobachte: Was kann ich tun? Es regt mich nicht einmal auf. Wozu soll das gut sein?". "Die Frage ist, warum sich die Leute für diese Art von Geschichte interessieren. Ich glaube, dass es bei manchen Menschen einen Mangel an Liebe gibt und dass sie solche Romanzen erschaffen müssen, um diesen Mangel zu beheben", sagte sie weiter.
Sie erklärte auch, dass sie lange Monate in Vancouver und dann im Amazonasgebiet verbracht habe, weit weg von Paris und jeglicher vermeintlicher Nähe zum Staatschef.
Golshifteh Farahani, die seit 2008 nach Frankreich geflüchtet ist, nachdem sie im Iran wegen ihrer Rolle in "Staatslügen" behelligt worden war, erinnert regelmäßig daran, dass ihr eigentlicher Kampf woanders stattfindet. Seit Jahren setzt sich die Schauspielerin für die Sichtbarkeit und die Freiheit der iranischen Frauen ein.