Die dänische Umweltbehörde teilt mit, dass ein großer Wal bei Anholt gestrandet ist. Er soll an diesem Freitag untersucht werden.
Rund 75 Meter vor der dänischen Insel Anholt ist ein Wal gestrandet. Das Tier ist laut der dänischen Boulevard Zeitung Ekstra Bladet schon "seit einiger Zeit" tot. Es ist offenbar ein großes Tier und Morten Abildstrøm, Aufseher bei der Naturbehörde auf Anholt, geht davon aus, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Im Interview mit dem Fernsehsender TV 2 Østjylland erklärte er: "Er ist ziemlich groß. Wenn man ihn mit dem Fernglas betrachtet, sieht man, dass er zehn bis 15 Meter lang ist."
Die Umweltbehörde forderte die Menschen auf, sich dem Wal nicht zu nähern. Er könnte Krankheiten übertragen und zudem besteht die Gefahr, dass er explodiert, da sich in toten Tieren Gas ansammelt. An diesem Freitag soll versucht werden, bei Ebbe dem toten Wal eine Gewebeprobe zu entnehmen.
Doch schon jetzt wird spekuliert, ob es sich unter Umständen um Timmy handeln könnte. Der Buckelwal, der vor der Insel Poel bei Wismar gestrandet war, erregte viel Aufmerksamkeit und wurde in einer spektakulären Rettungsaktion in die Nordsee gebracht.
Frei war er am 2. Mai und eigentlich sollte mit einem Tracker verfolgt werden, wohin er schwimmt und wie es ihm geht. Doch das Gerät funktionierte nicht richtig. Experten und Timmy-Fans rätseln seitdem, was mit ihm passiert ist. Vielleicht gibt es an diesem Freitag Antworten vor der Küste von Anholt.