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Keine weiteren Verzögerungen: WHO-Chef drängt Staats- und Regierungschefs zum Handeln

Angesichts von Dutzenden Hitzetoten in Europa in den vergangenen Tagen fordert der WHO-Chef, den Klimaschutz nicht weiter zu verschleppen.
In Europa sterben derzeit Dutzende Menschen an der Hitze. Der WHO-Chef warnt: Klimaschutz darf sich nicht weiter verzögern. Copyright  © KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Copyright © KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Von Giedre Peseckyte
Zuerst veröffentlicht am
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Europa erlebt extreme Hitze, die der Gesundheit zusetzt. WHO-Chef Tedros fordert Staats- und Regierungschefs auf, vorrangig in klimaresiliente Gesundheitssysteme zu investieren.

Angesichts von Dutzenden Hitzetoten in Europa in den vergangenen Tagen warnt der WHO-Chef, für Klimaschutz dürfe es keine „weiteren Verzögerungen“ geben.

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„Staats- und Regierungschefs müssen Investitionen in klimaresiliente Gesundheitssysteme zur Priorität machen und zugleich den Klimaschutz beschleunigen und die Treiber der Klimakrise eindämmen“, Tedros (Quelle auf Englisch)schrieb auf X (Quelle auf Englisch).

Um die Bevölkerung zu schützen, ruft die WHO die Behörden auf, Städte abzukühlen, Zugang zu Wasser und Schatten sicherzustellen, besonders gefährdete Menschen zu betreuen und die Gesundheitssysteme vorzubereiten, bevor die Temperaturen ihren Höhepunkt erreichen.

Europa ist die am schnellsten sich erwärmende Region der Welt. Allein in den vergangenen vier Jahren sind mehr als 200 000 Menschen durch Hitze ums Leben gekommen; die hitzebedingte Sterblichkeit ist in den vergangenen zwanzig Jahren um 30 Prozent gestiegen.

„Die Temperaturen in Europa steigen ungefähr doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt, wodurch die Wahrscheinlichkeit und Schwere extremer Hitze in Zukunft zunimmt“, Tedros (Quelle auf Englisch)fügte hinzu.

Die Hitze setzt den menschlichen Körper stark unter Druck; Hitze sei deshalb „nicht länger nur eine Wettergeschichte“, erklärte die WHO in einem Instagram-Post (Quelle auf Englisch). „Sie ist ein gesundheitlicher Notfall.“

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