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Hitzerekorde fallen: Spanien stellt im Juni doppelte Bestmarke auf

ARCHIV - Ein Mann kühlt sich an einem Brunnen an einem heißen, sonnigen Sommertag in Madrid, Spanien, am 19. Juli 2023. (Foto: AP/Manu Fernández, Archiv)
ARCHIV - Ein Mann kühlt sich an einem Brunnen an einem heißen, sonnigen Sommertag in Madrid, Spanien, am 19. Juli 2023. (Foto: AP/Manu Fernández, Archiv) Copyright  Copyright 2023 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Lucia Blasco
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die staatliche Wetterbehörde Aemet meldete, dass Montag und Dienstag die bislang heißesten Junitage auf dem spanischen Festland seit mindestens 1950 waren.

Die Hitzewelle, die Spanien und weite Teile Europas erfasst, sorgt an verschiedenen Orten des Landes für historische Werte. In Kantabrien wurden am Dienstag im Ort Tama 43,7 °C gemessen – die höchste Temperatur, die in der Region in irgendeinem Monat des Jahres jemals registriert wurde. Zugleich stehen weite Gebiete im Norden nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde Aemet unter den höchsten Hitzewarnstufen.

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Die Behörde teilte am Mittwoch mit, dass dieser Montag und Dienstag, der 22. und 23. Juni, die zwei wärmsten Junitage seit mindestens 1950 auf dem spanischen Festland waren. Die durchschnittliche Tagestemperatur lag am Montag bei 28,08 °C und am Dienstag bei 28,17 °C und übertraf damit den bisherigen Rekord von 28,01 °C vom 30. Juni 2025.

„Während dieser Hitzewelle zählen drei Tage zu den zehn heißesten, die im Juni jemals gemessen wurden“, erklärte Aemet.

Die Werte vom Montag und Dienstag lagen zudem mehr als sieben Grad über den für diese Jahreszeit üblichen Temperaturen. Die Hitzewelle setzt ungewöhnlich früh ein und trifft auch Regionen, die bisher als weniger anfällig für extreme Hitze galten.

Auch die Nächte brachen Rekorde. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur betrug am Montag 20,14 °C und am Dienstag 19,81 °C – die höchsten Werte, die in Spanien jemals in einem Juni verzeichnet wurden. Diese sogenannten „Tropennächte“ erschweren den Schlaf und können ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.

Die Lage hat dazu geführt, dass in Teilen Kantabriens und des Baskenlands die höchsten Hitzewarnstufen ausgerufen wurden. Für die nördlichen Regionen der Halbinsel ist das ungewöhnlich; sie entgehen sonst meist den heftigsten Hitzeepisoden.

Die aktuelle Hitzewelle bringt in großen Teilen des Landes Temperaturen von zwischen fünf und 10 °C über den Normalwerten.

Damit hinterlässt die Hitzewelle bereits einen historischen Abdruck in den Statistiken der Aemet. Nach Angaben des Netzes aus 828 Wetterstationen wurden bisher 13 Rekorde bei den Tageshöchsttemperaturen für diese Jahreszeit und 16 Rekorde bei den nächtlichen Tiefstwerten gebrochen, verteilt auf 18 Provinzen in ganz Spanien.

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