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US-Regierung zieht KI-Beschränkungen gegen Anthropic zurück

Auf einem Computerbildschirm in New York sind am Donnerstag, 26. Februar 2026, Seiten der Anthropic-Website und Firmenlogos zu sehen.
Auf einem Computerbildschirm in New York sind am Donnerstag, 26. Februar 2026, Seiten der Anthropic-Website und Unternehmenslogos zu sehen. Copyright  (AP Photo/Patrick Sison)
Copyright  (AP Photo/Patrick Sison)
Von Sertac Aktan mit AFP
Zuerst veröffentlicht am
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Anthropic stellt den weltweiten Zugang zu seinen KI-Modellen Fable 5 und Mythos 5 wieder her. Das US-Handelsministerium hat dazu Sicherheitsauflagen aufgehoben, die die Systeme Anfang des Monats blockierten.

Die US-Regierung hat nach Angaben des KI-Unternehmens Anthropic die Beschränkungen für leistungsstarke Modelle wie Fable 5 und Mythos 5 aufgehoben. Anthropic entwickelt unter anderem den beliebten Chatbot "Claude".

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Das Unternehmen will den weltweiten Zugang zu seinen stärksten Modellen in Kürze wiederherstellen, wie es am Dienstag mitteilte.

Auf X schrieb Anthropic: "Wir haben die Mitteilung erhalten, dass das Handelsministerium die Exportkontrollen für Claude Fable 5 und Mythos 5 aufgehoben hat." Weiter hieß es: "Wir beginnen morgen damit, den Zugang wiederherzustellen."

Anfang des Monats hatten die US-Behörden den Zugang zu den Modellen aus Gründen der nationalen Sicherheit blockiert.

Erst vor vier Tagen erklärte Anthropic, die Regierung habe einer kleinen Gruppe amerikanischer Cybersicherheitsfirmen die Nutzung von Mythos 5 genehmigt.

Die US-Regierung hatte das KI-Labor am 12. Juni überraschend gezwungen, den Zugang zu seinen beiden Spitzenmodellen zu kappen. Zuvor hatten Fachleute Schwachstellen in den Schutzmechanismen entdeckt, die einen Missbrauch der Werkzeuge verhindern sollen.

Die Auflagen sind nun aufgehoben. Ein Schreiben, das US-Medien einsehen konnten, zeigt, dass sich die Regierung von Donald Trump zumindest vorerst zufrieden zeigt. Demnach habe Anthropic "in enger Abstimmung mit der US-Regierung Schritte unternommen, um die Risiken im Zusammenhang mit Claude Mythos 5 und Claude Fable 5 anzugehen".

Altman: Prozess ist nicht optimal

Der Eingriff unterstreicht, wie genau Washington fortgeschrittene KI-Technologien inzwischen beobachtet. Ähnlich wie Anthropic ist auch das rivalisierende KI-Labor OpenAI den Aufforderungen der US-Regierung gefolgt und gibt sein neues Hochleistungsmodell GPT-5.6 nur an einen begrenzten Kreis ausgewählter Partner heraus.

OpenAI-Chef Sam Altman äußerte allerdings Vorbehalte gegen den derzeitigen Regulierungsansatz. In einem Beitrag auf X schrieb er am Freitag zur Vorstellung von GPT-5.6: "Das ist noch nicht ganz der Prozess, den wir für optimal halten."

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