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Neue Regierung in Kolumbien tötet sechs Rebellen als "Warnung"

Panamaische Grenzpolizisten bereiten in Meteti den Einsatz zur Verstärkung der Sicherung an der Grenze zu Kolumbien vor, Panama, Sonntag, 9. August 2026.
In Metetí in Panama bereitet die panamaische Grenzpolizei ihren Einsatz vor, um die Sicherheit an der Grenze zu Kolumbien zu verstärken, Sonntag, der neunte August 2026. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Lucy Davalou mit AFP
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einem Einsatz der kolumbianischen Streitkräfte am Sonntag wurden im Departamento Antioquia im Nordwesten sechs Menschen getötet: vier Angehörige einer FARC-Abspaltung und zwei Mitglieder des Drogenkartells Golf-Clan.

Nur wenige Tage nach seiner Vereidigung hat Kolumbiens neu gewählter Präsident Abelardo de la Espriella am Sonntag den Tod von sechs Mitgliedern bewaffneter Gruppen durch Sicherheitskräfte bekannt gegeben. Im Wahlkampf hatte er einen entschlossenen Kampf gegen Kriminalität versprochen.

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Der ultrarechte Präsident kündigte einen harten Kurs gegen kriminelle Gruppen an, die vom Drogenhandel profitieren. Das Land erlebt derzeit die schlimmste Gewaltwelle seit einem Jahrzehnt.

In einer Erklärung sagte der Rechtsaußen-Politiker, der Einsatz solle allen Kriminellen in Kolumbien ein klares und unmissverständliches Signal senden.

Versprechen gegen "Narkoterrorismus"

"Sie können sich nirgendwo verstecken, wenn der Staat entschlossen handelt. Ich habe den Sicherheitsbehörden konkrete Anweisungen gegeben, alle notwendigen Operationen durchzuführen, die von der vorherigen Regierung unter Gustavo Petro blockiert wurden", erklärte De la Espriella.

Die Militäroperationen am Sonntag waren die ersten Schritte der neuen Regierung gegen illegale Gruppen. De la Espriella war mit dem Versprechen angetreten, den 'Narkoterrorismus ohne Waffenstillstand' zu bekämpfen.

Als Machtdemonstration ließ Präsident Abelardo de la Espriella seine Vereidigung in der südwestlichen Stadt Cali stattfinden. Die Metropole ist für hohe Gewalt- und Kriminalitätsraten bekannt.

Gefängnisse nach dem Vorbild von El Salvador geplant

De la Espriella plant den Bau von Megagefängnissen nach dem Vorbild El Salvadors. Zudem will er Luftangriffe gegen Guerilla-Gruppen und Drogenhändler ausweiten.

Unter den sechs am Sonntag von kolumbianischen Sicherheitskräften Getöteten sind vier Mitglieder einer Splittergruppe der ehemaligen FARC-Guerilla und zwei Angehörige des Golf-Clans, des wichtigsten Drogenkartells des Landes. Der Einsatz fand im nordwestlichen Departamento Antioquia statt.

Bereits am Samstag, De la Espriellas erstem Tag im Amt, wurde das Land von zwei getrennten Bombenanschlägen erschüttert. Dabei kam mindestens ein Polizeibeamter ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. Laut der kolumbianischen Armee setzten FARC-Guerillakämpfer Sprengsätze ein, um eine Mautstelle auf einer Schnellstraße bei Cali zu zerstören. Zwei Wachleute erlitten leichte Verletzungen.

Cutter • Lucy Davalou

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