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Waldbrand an Spaniens Costa Brava zerstört 750 Hektar, 12 000 Menschen sitzen fest

Der Brand hat eine Pyrocumulus-Wolke gebildet; ein Bild der Kamera des Heiligtums Los Ángeles von 15.25 Uhr zeigt sie. Archiv: Brand in Girona
Der Brand hat eine Pyrokumuluswolke aufsteigen lassen. Das zeigt ein Bild von 15.25 Uhr, aufgenommen von der Kamera am Santuario de los Ángeles. Archiv: Brand in Girona Copyright  Bomberos de Cataluña.
Copyright Bomberos de Cataluña.
Von Escarlata Sánchez
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Angefacht vom Tramontana-Wind hat der Waldbrand an der Costa Brava bei Girona etwa 750 Hektar zerstört, rund 12.000 Menschen in mehreren Orten müssen in ihren Häusern bleiben.

Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand an der Costa Brava hat rund 750 Hektar Wald zerstört und etwa 12.000 Menschen in mehreren Gemeinden der Provinz Girona dürfen ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen.

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Die Regierung von Katalonien hat Unterstützung durch nationale spanische Notdienste angefordert, um den Brand im Empordà zu bekämpfen. Das Feuer war bei La Bisbal d’Empordà ausgebrochen; nach Angaben der Forst- und Umweltbehörden könnten Bauarbeiten mit schwerem Gerät an einer Straße der Auslöser gewesen sein.

Der Präsident der Generalitat, Salvador Illa, warnt vor dem Ausmaß des Feuers und fordert die Bevölkerung auf, die Anweisungen der Behörden strikt zu befolgen.

Die Regionalregierung rät Bewohnerinnen und Bewohnern im Großraum Barcelona, nicht in die Gebiete Baix Empordà, Gironès und Pla de l'Estany zu fahren, damit die Löscharbeiten ungestört vorankommen.

Vorsorgliche Ausgangssperren und Handywarnungen

Der Brand bei La Bisbal ist weiter aktiv und noch nicht unter Kontrolle, nachdem er in das Massiv der Gavarres vorgedrungen ist. Die enorme Rauchwolke hat vorsorgliche Ausgangsbeschränkungen in mehreren Gemeinden des Empordà ausgelöst. Davon sind rund 12.000 Menschen betroffen. Weitere rund 40.000 Personen erhielten wegen der Reichweite der Mobilfunkmasten Warnmeldungen auf ihre Handys.

In einem von den Ausgangsbeschränkungen betroffenen Ferienheim halten sich 150 Minderjährige auf; sie sind wohlauf. In der Provinz Girona zwingt ein weiterer Brand bei Vilavenut die Ortschaften Vilavenut und Palol de la Farga, in ihren Häusern zu bleiben; auch dort wurden Warnmeldungen an die Bevölkerung verschickt.

Tramontana und gesperrte Straßen

Die Feuerwehr hat auch elf Löschflugzeuge, im Einsatz, um den Brand bei La Bisbal zu bekämpfen. Er wird vom Tramontana-Wind vorangetrieben und hat Sekundärbrände im Gebiet der Gavarres ausgelöst. Das Feuer brach um 09.17 Uhr aus. Ein Wechsel des Windes hin zu einer Meeresbrise könnte die Lage verändern, deshalb sichern die Einsatzkräfte vor allem den rechten Flügel des Brandes, um eine Ausbreitung in Richtung Küste zu verhindern.

Der Brand bei Vilavenut, der gegen Mittag ausbrach, frisst sich durch landwirtschaftliche Flächen und wird mit drei Luft- und 17 Bodeneinheiten bekämpft. Zusätzlich pflügen Traktoren Brandschneisen in den Boden, um die Flammen zu stoppen. Die Brände haben außerdem zur Sperrung mehrerer Straßen geführt, darunter der C-66 bei Palafrugell sowie Verbindungen bei Cornellà del Terri, Vilademuls, La Bisbal d’Empordà, Calonge, Banyoles und Llagostera.

Auf der Plattform X teilen zahlreiche Menschen erschüttert Videos und Fotos des Feuers in der Serra de les Gavarres und im Baix Empordà und bekunden ihre Solidarität mit der Feuerwehr und den Anwohnern der Region.

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