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US-russische Raumfahrtcrew kehrt nach acht Monaten auf der ISS zur Erde zurück

Screenshot aus einem NASA-Video von der Landung der Crew.
Screenshot aus einem NASA-Video von der Landung der Crew. Copyright  NASA/X
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Das Team lässt sich zunächst medizinisch untersuchen. Danach wird es nach Karaganda in Zentralkasachstan geflogen, um dort die Bergungsteams zu treffen.

Eine US-russische Raumfahrtbesatzung ist am Sonntag nach einem achtmonatigen Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt.

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Der NASA-Astronaut Chris Williams und die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Sverchkov und Sergej Mikaev landeten an Bord ihres Raumschiffs Sojus MS-28 sicher in Kasachstan, südöstlich der Stadt Schesqasghan, gegen 15.27 Uhr Ortszeit.

Nach Angaben der NASA verbrachte die Crew die vergangenen 241 Tage im All, umkreiste die Erde 3.856-mal und legte dabei mehr als 102 Millionen Meilen zurück. Sie führte wissenschaftliche Experimente durch, die laut NASA das Ziel haben, „das Leben auf der Erde zu verbessern“ und künftige Missionen zum Mond und zum Mars vorzubereiten.

Williams arbeitete demnach daran, „Forschungen für neue Krebsbehandlungen voranzutreiben und die Fertigung von Materialien im All zu verbessern, die in Hochleistungscomputern und Elektronik eingesetzt werden“, erklärte die Raumfahrtbehörde in einer Mitteilung.

„Williams absolvierte zudem zwei Außeneinsätze, um das Stromversorgungssystem der Station für Modernisierungen vorzubereiten und ein defektes Gelenk am robotischen Arm Canadarm2 zu ersetzen“, hieß es weiter.

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos teilte mit, zur Mission ISS-74 habe auch ein russischer Außeneinsatz gehört, bei dem Gerät für das wissenschaftliche Experiment Sun-Terahertz installiert wurde. Dieses soll die Terahertz-Strahlung der Sonne untersuchen. Die Crew nahm zudem zwei russische Versorgungsfrachter vom Typ Progress MS in Empfang, beladen mit lebenswichtigen Gütern für den Betrieb der ISS, darunter Wasser, Treibstoff und Atemgase, so Roskosmos.

Das Team wird nun medizinisch untersucht und anschließend nach Zentralkasachstan in die Stadt Karaganda ausgeflogen, wo es mit Bergungsteams zusammentrifft.

Ein NASA-Flugzeug bringt Williams danach zum Johnson Space Center in Houston. Kud-Sverchkov und Mikaev reisen nach Angaben russischer Medien zum Ausbildungszentrum Sternenstadt bei Moskau.

Eine Ersatzcrew mit dem NASA-Astronauten Anil Menon und den Roskosmos-Kosmonauten Pjotr Dubrow und Anna Kikina ist bereits Anfang des Monats mit dem Raumschiff Sojus MS-29 an der ISS eingetroffen.

Sie verstärkte die schon an Bord befindlichen NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, die ESA-Astronautin Sophie Adenot und den Kosmonauten Andrei Fedjajew. Gemeinsam bereiten sie die Mission Expedition 75 vor, die an diesem Sonntag startet und voraussichtlich im Frühjahr 2027 endet.

In Expedition 75 will die Crew „Fertigungstechniken im All, Methoden der erweiterten Realität und der künstlichen Intelligenz für Gesundheitschecks der Besatzung“ erforschen. Außerdem plant sie laut NASA Experimente zum „Bioprinting von menschlichem Gewebe“.

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