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Bis zu 42 Grad in Spanien: neun Regionen wegen extremer Hitze gewarnt

AEMET-Prognose für Samstag, 4. Juli: Orange Wetterwarnung in neun Regionen Spaniens
AEMET-Wetterprognose für Samstag, den vierten Juli: Orange Warnstufe in neun Regionen Spaniens Copyright  AEMET
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Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
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Der spanische Wetterdienst Aemet lässt die Sonderwarnung vor der zweiten Hitzewelle des Sommers bestehen. In mehreren Regionen gelten Orange-Alarm, am Wochenende steigen die Temperaturen in Andalusien, Extremadura und im Tajo-Tal auf etwa 42 Grad.

Die Warnstufe Orange, die erhebliche Gefahr bedeutet, gilt heute für Andalusien, Extremadura, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Galicien und die Region Madrid. In Aragón, Kastilien und León sowie in der Region Valencia bleibt es bei Warnstufe Gelb mit geringem Risiko.

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In Extremadura deckt die orangefarbene Warnung das gesamte Gebiet ab. Die Temperaturen steigen fast überall auf etwa 40 °C. Ähnlich sieht es im Tal des Tajo in Kastilien-La Mancha aus, wo die Höchstwerte ebenfalls nahe an diese Marke heranreichen.

In Andalusien trifft es vor allem das Guadalquivir-Tal in der Provinz Jaén, die Gebiete Sierra Morena und Condado, die Campiñas von Córdoba und Sevilla sowie das Andévalo und die Küste von Huelva. Dort könnten die Temperaturen an mehreren Punkten bis nahe 42 °C steigen, vor allem in den Mittagsstunden.

Auch der Norden bleibt nicht verschont

Normalerweise konzentriert sich die größte Hitze im Süden und im Landesinneren. Dieses Mal steht jedoch auch Galicien auf der Liste der Regionen mit Warnstufe Orange. Im Landesinneren der Provinz Ourense sind bis zu 39 °C möglich, während die Rías Baixas in der Provinz Pontevedra und der Südwesten der Provinz A Coruña um 37 °C liegen dürften.

Das ist eine deutliche Anomalie in einer Region, in der solche Episoden vor allem wegen ihrer Seltenheit auffallen. In Madrid konzentrieren sich die schärfsten Warnungen auf das Gebirge mit bis zu 37 °C. Im Großraum und im Henares-Becken werden Höchstwerte von 39 °C erwartet.

Sommer mit immer neuen Hitzeepisoden

Die spanische Wetterbehörde Aemet hat nach einem schrittweisen Temperaturanstieg zu Wochenbeginn eine Sonderwarnung wegen einer Hitzewelle ausgerufen. Sie rechnet damit, dass die aktuelle Hitzephase mindestens bis zum kommenden Dienstag anhält.

Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Meteorologinnen und Meteorologen erinnern daran, dass von den zwölf im Juni registrierten Hitzewellen seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1975 die Hälfte seit 2015 aufgetreten ist. Die erste Hitzewelle dieses Sommers, die sich über weite Teile des Juni hinzog, führte nach Angaben des Überwachungssystems des Gesundheitsministeriums zu Hunderten hitzebedingten Todesfällen.

Die Gesundheitsbehörden bekräftigen ihre üblichen Empfehlungen für solche Wetterlagen: körperliche Anstrengung und direkte Sonne in den Mittagsstunden meiden, regelmäßig trinken und besonders auf ältere Menschen, Kinder und Menschen mit chronischen Erkrankungen achten.

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