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Sánchez reist zum WM-Finale Spanien gegen Argentinien in New York, seine Frau nicht

Pedro Sánchez, Juli 2026
Pedro Sánchez, Juli 2026 Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Jesús Maturana
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Pedro Sánchez reist nach New York zum WM-Finale Spanien gegen Argentinien. Am Montag trifft der Regierungschef in Algerien zu einem offiziellen Termin ein.

Der spanische Regierungschef hat am Freitag bestätigt, dass er ins MetLife Stadium in New York fliegt, um das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien zu sehen, wie aus Moncloa verlautet.

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Sánchez wird im Ehrentribüne neben dem Königspaar Platz nehmen. In den vergangenen Tagen war seine Anwesenheit wegen anderer Terminen zu Beginn der kommenden Woche noch unsicher.

Der Präsident wird nicht in Begleitung seiner Ehefrau reisen, Begoña Gómez, wie dieselben Quellen erläutern. In Moncloa arbeiteten die Mitarbeiter seit dem vorausgegangenen Donnerstag an der Reise, mit dem Vorbehalt, dass für Montag bereits ein offizieller Besuch in Algier feststand, sein erster in dem nordafrikanischen Land seit 2020.

Schließlich gelang es dem Team des Präsidenten, beide Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen: Sobald das Spiel beendet ist, fliegt Sánchez direkt nach Algerien, wo er am Montag sein offizielles Programm absolviert.

Schon zuvor war seine Teilnahme an Spielen der Nationalmannschaft in dieser Endrunde umstritten. Zum Halbfinale gegen Frankreich am Dienstag in Arlington reiste der Präsident ebenfalls nicht, wegen des Brandes in Almería; an diesem Tag war er in Paris, nahm an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag teil und traf den Bürgermeister der Hauptstadt.

Spanien auf dem Weg ins Finale

Die Mannschaft von Luis de la Fuente geht nach einem nahezu problemlosen Turnier in dieses Endspiel. Nach der überstandenen Gruppenphase startete Spanien die K.-o.-Runde mit einem 3:0-Sieg gegen Österreich; Mikel Oyarzabal traf dabei doppelt. Mit diesem Ergebnis erreichte Spanien zum ersten Mal seit dem Titel 2010 wieder das WM-Achtelfinale.

Im Achtelfinale wartete Portugal, eines der meistbeachteten Duelle des Turniers. Die Partie endete knapp 1:0, durch ein Tor von Mikel Merino, das zugleich das Aus von Cristiano Ronaldo besiegelte bei dessen letzter WM-Teilnahme.

Im Viertelfinale beendete Belgien zunächst die weiße Weste von Torhüter Unai Simón: Charles De Ketelaere traf zur Führung. Spanien antwortete mit Toren von Fabián Ruiz und erneut Merino und drehte die Partie zum endgültigen 2:1.

Die Halbfinale gegen Frankreich, die ein großer Teil der Fachpresse als großen Titelfavoriten sah, endete mit einem klaren 2:0. Oyarzabal eröffnete den Torreigen per Elfmeter nach einem Foul an Lamine Yamal, und Pedro Porro entschied die Partie in der zweiten Halbzeit endgültig. Durch diesen Sieg steht Spanien 16 Jahre nach dem WM-Triumph in Südafrika zum zweiten Mal in einem Weltmeisterschaftsfinale.

Finale mit historischer Bedeutung

Im Endspiel trifft Spanien auf Argentinien, den aktuellen Weltmeister und Bezwinger Englands im Halbfinale, das Lautaro Martínez in der Nachspielzeit mit seinem Tor entschied, nachdem Lionel Messi die Aufholjagd angeführt hatte. Das Spiel beginnt an diesem Sonntag um 21.00 Uhr und ist das erste WM-Finale zwischen zwei spanischsprachigen Nationalmannschaften seit 1930.

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