Zacatecas spielt im mexikanischen Drogenhandel eine zentrale Rolle. Die Region verbindet das Landeszentrum mit Norden und Westen und dient als Korridor für Kokain- und andere Schmuggelrouten in die USA.
Vor einer Polizeiwache in Mexiko ist am Sonntagabend eine Autobombe explodiert und hat sechs Menschen verletzt, wie die Behörden mitteilten.
Die Explosion ereignete sich in der Ortschaft Ojocaliente im Bundesstaat Zacatecas, der als wichtiger Korridor für den Drogenhandel gilt.
„Der Sprengsatz war in einem Privatfahrzeug angebracht und richtete Sachschaden an der Wache sowie an umliegenden Gebäuden an“, erklärte der Staatssekretär der Regionalregierung, Rodrigo Reyes, auf Facebook.
„Es sind sechs Zivilpersonen verletzt worden, sie erhalten medizinische Versorgung“, schrieb er bereits zuvor.
Zacatecas spielt im Drogenhandel eine zentrale Rolle, weil es Zentralmexiko mit dem Norden und Westen des Landes verbindet. Durch den Staat verlaufen Routen, über die Kokain und andere Drogen in die USA geschmuggelt werden.
Jahrelang litt der Bundesstaat unter brutaler Drogengewalt. Fast täglich wurden Leichen gefunden, immer wieder verschwanden Menschen, bis sich die Lage etwas beruhigte.
Doch im Juli tauchten in der Ortschaft Pozos de Gamboa, rund 75 Kilometer von Ojocaliente entfernt, fünf Leichen auf, die an einer Brücke aufgehängt worden waren.
Unter den Opfern waren ein früherer Bürgermeister, Beamte und Geschäftsleute aus anderen Teilen des Bundesstaates.