Ein Beben der Stärke 7,3 hat am Freitag die Küsten von Mexiko und Guatemala erschüttert. Das Epizentrum lag vor Chiapas, eine Tsunamiwarnung gilt im Umkreis von 300 Kilometern.
Ein Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert an diesem Freitag die Küste des mexikanischen Bundesstaates Chiapas nahe der Grenze zu Guatemala. Die Behörden lösen für mehrere Regionen am Pazifik eine Tsunamiwarnung aus. Das Beben ereignet sich in geringer Tiefe und ist in beiden Ländern deutlich zu spüren. Menschen verlassen vorsorglich zahlreiche Gebäude, während die Behörden mögliche Schäden prüfen.
Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (USGS) verortet das Epizentrum vor der Küste von Puerto Madero in Chiapas in einer Tiefe von rund zehn Kilometern. Eine so geringe Tiefe verstärkt in der Regel die Erschütterungen an der Oberfläche.
Das Erdbeben ist in mehreren Regionen im Süden Mexikos zu spüren, darunter im Bundesstaat Oaxaca. Auch in verschiedenen Teilen Guatemalas berichten Menschen von starken Erschütterungen. Dort verlassen viele aus Vorsicht ihre Gebäude. Die Behörden beider Länder aktivieren die Notfallprotokolle und beginnen mit Inspektionen, um festzustellen, ob der Erdstoß strukturelle Schäden oder Opfer verursacht hat.