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Schwarze Zahlen! Aber Air France-KLM spart weiter

Schwarze Zahlen! Aber Air France-KLM spart weiter
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Von Euronews
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Die Konkurrenz von Billigfliegern und aufstrebenden Golf-Airlines macht auch Air France-KLM zu schaffen. Nun legt die Gesellschaft schwarze Zahlen

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Die Konkurrenz von Billigfliegern und aufstrebenden Golf-Airlines
macht auch Air France-KLM zu schaffen. Nun legt die Gesellschaft schwarze Zahlen vor – zum ersten Mal seit Jahren. Der französisch-niederländische Konzern erzielte im
vergangenen Jahr unter dem Strich 118 Millionen Euro Gewinn. Dabei profitierte die Airline auch vom eingebrochenen Ölpreis, der Kerosin billiger macht.
2014 hatte sie noch 225 Millionen Euro Verlust verbucht. Der Umsatz stieg um 4,6 Prozent auf 26,1 Milliarden Euro, auch dank des schwächeren Euro-Kurses. Auf vergleichbarer Basis ergibt sich aber ein Rückgang von 3,2 Prozent.

Europe's “big three” airlines ranked by passenger traffic, shows growth of IAG versus Air France-KLM and Lufthansa pic.twitter.com/uThDxhh6MG

— Karl Brooks ✈ (@KarlBrooks) January 13, 2016

Doch das Management will weiter sparen. Air France will Gewerkschaftskreisen zufolge rund 1.400 Stellen abbauen, vor allem Bodenpersonal. «Die Verbesserung des Ölpreises ändert nichts an unserer Position im Wettbewerb mit unseren Konkurrenten», warnte Vorstandschef Alexandre de Juniac.

Die Fluggesellschaft will die Personalkosten runterbringen, um mit der Konkurrenz der Billigflieger und den starken arabischen Airlines auf der Langstrecke mithalten zu können. Bislang ist es dem Unternehmen nicht gelungen, eine Einigung mit den Pilotenvertretern in Frankreich zu finden. Air France hat eigenen Angaben zufolge rund 64.000 Mitarbeiter. Mit dem niederländischen Partner zusammen sind es konzernweit sogar fast 95.000 Vollzeitstellen.

[Aérien] La grève des pilotes a ruiné les efforts d'Air France – KLM en 2014. http://t.co/eariRDpODapic.twitter.com/AM9VLaaxDt

— Thibaud Deletraz (@ThibaudDELETRAZ) 19. Februar 2015

Die finanziellen Auswirkungen der Terroranschläge in Paris im November bezifferte Air France-KLM auf 120 Millionen Euro, weil unmittelbar danach deutlich weniger Menschen nach Paris reisten.

su mit dpa, Reuters

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