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Krisenmanager Carney will "Brexit" bei der Bank of England abwettern

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Von su mit dpa, Reuters
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Notenbank-Chef Mark Carney bereit wegen des anstehenden EU-Austritts Großbritanniens, länger als geplant im Amt zu bleiben. Ein "No-Deal-Brexit" könne einen Schock für die Wirtschaft bedeuten

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Mit Blick auf den anstehenden EU-AustrittGroßbritanniens steht Notenbank-Chef Mark Carney bereit, länger als geplant im Amt zu bleiben. Der Kanadier Carney steuerte Kanada bei dessen Zentralbank ohne größere Schäden durch die Finanzkrise und ist seit 1. Juli 2013 Governor der Bank of England. Vom „Brexit“ riet er ab, seine Reaktion auf den „Brexit“-Wahlschock im Jahr 2016 wurde von Anlegern gelobt. Damals versprach die Zentralbank, Liquidität in die Märkte pumpen, wenn nötig und die Zinsen auf ein historisches Tief senken.

Mark Carney, Gouverneur der Bank of England:

"Ich meine, wir alle erkennen, dass ein "No-Deal-Brexit" denkbar ist. Die Verhandlungen kommen in ein kritisches Stadium. Es gibt immer noch eine breite Palette von Ansichten über die möglichen Ergebnisse und manchmal entwickeln sich die Dinge nicht wie erwartet."

Carney hatte seine Zeit an der Spitze der Notenbank bereits wegen des „Brexits“ verlängert.

Vor dem Parlamentsausschuss warnte Carney, auf die britische Wirtschaft komme ein Schock zu, sollte Großbritannien die EU ohne eine vertragliche Regelung verlassen. Dies würde auch die Verbraucher treffen, die sich dann auf jahrelange Einkommensverluste einstellen müssten.

Das EU-Ausstiegsvotum der Briten von 2016 hatte das Pfund auf Talfahrt geschickt und die Preise auf der Insel steigen lassen. Zugleich legten die Löhne jedoch nur moderat zu. Carney geht davon aus, dass bei einem harten "Brexit" ein weiterer Kursverfall droht.

Sollte es jedoch eine Einigung mit der EU geben, sei mit einem stärkeren Pfund zu rechnen.

su

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