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Nicht nur in Deutschland: 4,1 % Inflation in der Eurozone - Preistreiber Energie

Nicht nur in Deutschland: 4,1 % Inflation in der Eurozone - Preistreiber Energie
Copyright Michael Probst/Associated Press
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Von Stefan GrobeAna Lazaro
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Inflation in der Eurozone zieht weiter an. Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent. Das teilte Eurostat in Luxemburg mit. Das ist der höchste Wert seit Mitte 2008, als die Rate ebenfalls 4,1 Prozent betragen hatte.

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Die Inflation in der Eurozone zieht weiter an. Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent. Das teilte Eurostat in Luxemburg mit. Das ist der höchste Wert seit Mitte 2008, als die Rate ebenfalls 4,1 Prozent betragen hatte.

Getrieben wurde die Teuerung abermals durch Energie, die sich zum Vorjahresmonat kräftig um 23,5 Prozent verteuerte.

Das Energieproblem sei derzeit besonders wichtig, sagt Bert Colijn von ING. Etwa die Hälfte der derzeitigen Teuerung gehe direkt auf die hohen Sprit- und Heizölpreise zurück. Gleichzeitig hätten sich Waren verteuert, weil es Verzögerungen bei Produktion und Lieferung von Einzelkomponenten gegeben habe. Außerdem gebe es einen Engpass bei Containern. All dies werde auf die Verbraucher abgewälzt.

Trotz des Inflationsanstiegs sieht die Europäische Zentralbank keinen Grund, die expansive Coronavirus-Geldpolitik einzustellen. Auch an eine Zinserhöhung sei nicht zu denken. Die hohen Preise seien kurzfrsitig, im nächsten Jahr werde die Inflation wieder zurückgehen, so EZB-Direktorin Christine Lagarde.

Zugleich wuchs in der Eurozone die gesamtwirtschaftliche Leistung im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um stattliche 2,2 Prozent. Allerdings gab es große nationale Unterschiede.

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