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SpaceX: Rekord-Börsengang rückt näher – Bewertung über 1,61 Billionen Euro

ARCHIV: Dieses von der NASA bereitgestellte Video zeigt, wie sich eine SpaceX-Dragon-Kapsel mit Astronauten am 14. Februar 2026 der ISS zur Kopplung nähert.
ARCHIV: Auf diesem von der NASA bereitgestellten Video nähert sich eine SpaceX-Dragon-Kapsel mit Astronauten am 14. Februar 2026 zur Kopplung der ISS. Copyright  AP Photo
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Von Una Hajdari
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Elon Musks Raketen- und Satellitenfirma bereitet einen US-Börsengang vor. Das Volumen könnte Saudi Aramcos Rekordemission von 2019 deutlich übertreffen.

Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX bereitet einem Bericht des US-Technikportals The Information zufolge den Börsenprospekt für einen Börsengang vor, der noch in dieser Woche eingereicht werden könnte. Es wäre womöglich der größte Börsenstart aller Zeiten.

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Das Unternehmen peilt demnach mehr als 75 Milliarden Dollar (69 Milliarden Euro) frisches Kapital an, wie The Information unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person berichtet. Damit läge das Volumen deutlich über den bislang erwarteten 50 Milliarden Dollar (46 Milliarden Euro) für einen möglichen Börsengang im Sommer.

Schon dieser frühere Betrag hätte den Rekord des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco aus dem Jahr 2019 deutlich übertroffen, der damals 29,4 Milliarden Dollar (27,1 Milliarden Euro) einsammelte.

Vor dem spekulierten Börsendebüt Mitte Juni soll SpaceX Investoren als Plattformunternehmen präsentiert werden. Das Ziel sei eine Bewertung von rund 1,5 Billionen Dollar (1,38 Billionen Euro), also etwa dem 94‑fachen des für 2025 erwarteten Umsatzes, so das Analysehaus Morningstar.

The Information hält sogar eine Bewertung von mehr als 1,75 Billionen Dollar (1,61 Billionen Euro) für möglich.

Treiber dieser hohen Bewertung ist Starlink, der Satelliten-Internetdienst von SpaceX.

Morningstar schätzt, dass SpaceX im Jahr 2025 knapp 16 Milliarden Dollar (14,7 Milliarden Euro) Umsatz und 7,5 Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro) Ebitda erzielt. Fast der gesamte Zuwachs geht demnach auf das rasant wachsende Kundengeschäft von Starlink zurück.

Zur Börsengeschichte gehören außerdem zwei sehr ambitionierte Investitionsziele: Rechenzentren im All und Moonbase Alpha, eine sich selbst versorgende Stadt auf dem Mond. Analysten weisen allerdings darauf hin, dass es für dieses Mondprojekt bislang keinen klaren Weg zu Einnahmen gibt.

Der Weg an die Börse ist zudem komplizierter geworden, seit SpaceX im Februar Musks KI-Unternehmen xAI übernommen hat. xAI wurde in einer reinen Aktientransaktion als hundertprozentige Tochter in den Konzern eingegliedert, wodurch das gemeinsame Unternehmen mit rund 1,25 Billionen Dollar (1,15 Billionen Euro) bewertet wurde.

Der Schritt erweitert zwar die Erzählung des Konzerns hin zu einer Plattform für KI und Weltrauminfrastruktur. Für Anleger bedeutet er aber zusätzliche Integrationsrisiken, die sich schwer einschätzen lassen.

SpaceX hat bislang noch nie einen öffentlichen Geschäftsbericht vorgelegt. Investoren sind deshalb bisher auf Sekundärdaten und Schätzungen von Analysten angewiesen.

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