In einem Gespräch mit Euronews erklärten Führungskräfte des Energiekonzerns SOCAR, wie Aserbaidschan dank 56 Prozent mehr Gasexporten seit 2021 seine Rolle für Europas Energiesicherheit ausbaut.
In der Sendung „Business Horizons“ hob der stellvertretende SOCAR-Vizepräsident Vitaliy Baylarbayov die Bedeutung der Transitkorridore des Landes hervor. Zu ihnen zählen die Pipelines Baku–Tbilisi–Ceyhan und Südkaukasus. Sie seien, so Baylarbayov, „lebenswichtige Arterien, die uns mit dem Rest der Welt verbinden“.
Die Lieferungen laufen über den 3.500 Kilometer langen Südlichen Gaskorridor, ein Netz, das der staatliche Energiekonzern SOCAR betreibt. Im Jahr 2025 blieb Italien größter Abnehmer in Europa. Das Land importierte 9,5 Milliarden Kubikmeter Gas, was 16 Prozent seiner gesamten Gasimporte entsprach.
Betriebsdirektor Elkhan Sultanov betonte: „In unserer Branche ist Präzision entscheidend.“ Entlang des 3.500 Kilometer langen Südlichen Gaskorridors sei eine kontinuierliche Überwachung nötig, um sichere und unterbrechungsfreie Lieferungen in ganz Europa zu gewährleisten.