Paramount hat bestätigt: Tom Cruise und Produzent Jerry Bruckheimer arbeiten am dritten 'Top Gun'-Film nach dem Megaerfolg von 'Top Gun: Maverick' 2022.
Tom Cruise kehrt für „Top Gun 3“ zurück, wie Paramount bei seiner CinemaCon-Präsentation in Las Vegas bekanntgab.
Der Film knüpft an Joseph Kosinskis Blockbuster von 2022, Top Gun: Maverick, an. Dieser entwickelte sich zum Megahit, obwohl viele Kinos während der COVID-19-Pandemie noch geschlossen waren. Weltweit spielte der Film 1,5 Milliarden Dollar ein – bei einem Budget von 170 Millionen Dollar.
Cruise stand für Top Gun: Maverick sechsunddreißig Jahre nach seinem Debüt als Lt. Pete „Maverick“ Mitchell im Originalfilm von 1986 wieder vor der Kamera.
Die Nachricht über einen dritten Teil überrascht kaum, angeblich lief die Entwicklung bereits seit 2024. Mit der offiziellen Zusage von Paramount steht nun fest: Der inzwischen dreiundsechzigjährige Star ist wieder dabei, ebenso Produzent Jerry Bruckheimer. Regisseur Joseph Kosinski hat allerdings noch nicht unterschrieben.
Paramount will Warner Bros. in einem Deal im Volumen von 111 Milliarden Dollar übernehmen. „Top Gun 3“ würde dann unter dem Dach des neuen, größeren Konzerns entstehen.
Die geplante Fusion sorgt für heftige Kritik, mit vielen Prominenten, die öffentlich dagegen und gegen die Pläne von David Ellison protestieren.
„Wir sind zutiefst beunruhigt über Anzeichen von Unterstützung für diese Fusion, die die Interessen einer kleinen Gruppe mächtiger Anteilseigner über das Gemeinwohl stellt“, heißt es in einem kürzlich veröffentlichten offenen Brief, der auf der Website BlocktheMerger.com (Quelle auf Englisch) einsehbar ist. „Die Integrität, Unabhängigkeit und Vielfalt unserer Branche würden schwer beschädigt. Wettbewerb ist entscheidend für eine gesunde Wirtschaft und eine gesunde Demokratie. Ebenso wichtig sind durchdachte Regulierung und ihre Durchsetzung.“
Den Brief haben mehr als tausend Film- und Fernsehstars sowie Kreative unterschrieben, darunter Joaquin Phoenix, Jane Fonda, Bryan Cranston, Javier Bardem, David Fincher, Denis Villeneuve und Emma Thompson. Sie argumentieren, dass „Medienkonzentration bereits eine von Amerikas wichtigsten globalen Branchen geschwächt hat – eine Branche, die seit Langem Kultur prägt und Menschen auf der ganzen Welt verbindet“.
Bei der Paramount-Präsentation in dieser Woche bekräftigte Ellison sein Ziel, unter dem gemeinsamen Banner Paramount-Warner jedes Jahr dreißig Filme in die Kinos zu bringen. Auf der Liste der geplanten Projekte stehen unter anderem Taylor Sheridans Verfilmung der Videospielreihe Call of Duty, ein neuer Film von Damien Chazelle mit Cillian Murphy in der Hauptrolle sowie ein neuer Horrorfilm aus dem Longlegs-Universum.
Cruise ist als Nächstes in Digger zu sehen, dem neuen Film des Oscarpreisträgers Alejandro G. Iñárritu. An seiner Seite spielen Sandra Hüller, Jesse Plemons und Riz Ahmed. Die satirische schwarze Komödie dreht sich um den mächtigsten Mann der Welt, der verzweifelt versucht zu beweisen, dass er die Rettung der Menschheit ist, bevor die von ihm ausgelöste Katastrophe alles zerstört. Der Film soll am zweiten Oktober 2026 in die Kinos kommen.