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Alle Sieger: Europäischer Kulturerbepreis ehrt Sanierung und Umnutzung

Dreißig Preisträger erhalten die European Heritage Awards / Europa Nostra Awards 2026.
Europa Nostra Awards 2026: 30 Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Europäischen Kulturerbepreis Copyright  Courtesy Europa Nostra
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Von Amandine Hess
Zuerst veröffentlicht am
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Die Europäischen Kulturerbepreise hat die Europäische Kommission im Jahr 2002 ins Leben gerufen; seither organisiert die Organisation Europa Nostra das Programm.

Die diesjährigen Europäischen Kulturerbepreise von Europa Nostra gehen an 30 Projekte aus 18 Ländern.

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Die Projekte traten in fünf Kategorien an: von Erhalt und neuer Nutzung bis zu Forschung, Bildung und Bewusstseinsbildung.

„Von wegweisender, auf Künstlicher Intelligenz basierender Risikoprävention bis hin zu praktischen Schulungen in traditionellen Bautechniken zeigen diese Projekte, dass Kulturerbe nicht nur Vergangenheit ist, sondern eine lebendige Kraft für Fortschritt“, sagte Glenn Micallef, EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport.

„In einer Welt, die von Konflikten, geopolitischen Spannungen und technologischem Wandel geprägt ist, ist die Notwendigkeit, das zu stärken, was uns verbindet, dringlicher und wichtiger geworden als je zuvor“, erklärte die Präsidentin von Europa Nostra, Cecilia Bartoli.

Kulturerbe und Geschichte gefeiert

Zu den herausragenden Preisträgern gehört das italienische Projekt DumBO. Es hat ein ehemaliges Bahngelände in Bologna in ein Kulturzentrum verwandelt.

Das Forschungsprojekt „Cypriot Fiddler“ hat die Lebensgeschichten einiger der letzten noch lebenden traditionellen griechisch-zyprischen und türkisch-zyprischen Musiker festgehalten.

In Montenegro ließ das Projekt „Pacijenca“ die fast ausgestorbene Spitzen-Tradition von Dobrota wieder aufleben.

Zwischen Frankreich und Belgien hat das Programm „Gardens of Peace“ entlang der ehemaligen Front des Ersten Weltkriegs zeitgenössische öffentliche Gärten angelegt. Sie laden dazu ein, das europäische Gedenken an Krieg und Gewalt neu zu denken.

Der National Trust for Malta schützt das Kulturerbe der Insel seit 1965, kurz nach der Unabhängigkeit des Landes.

Unterstützerinnen und Unterstützer des Kulturerbes können noch bis zum zwölften Mai online über den Publikumspreis 2026 abstimmen.

Die Preisverleihung findet am 28. Mai in Nikosia auf Zypern statt.

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