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"La Caverne du Pont-Neuf": Wind beschädigt Installation, Eröffnung verschoben

„La Caverne“ von JR verändert die Pariser Stadtsilhouette am 21. Mai 2026.
„La Caverne“ von JR verwandelt am 21. Mai 2026 die Pariser Stadtsilhouette. Copyright  AP Photo/Michel Euler
Copyright AP Photo/Michel Euler
Von Alexander Kazakevich
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die kurzlebige Installation hielt den starken Böen und heftigen Schauern am Dienstagnachmittag nicht stand. Daher kann sie am sechsten Juni nicht wie geplant für das Publikum öffnen.

Der Pont-Neuf, die älteste Brücke von Paris, ruht seit mehr als vier Jahrhunderten stabil auf seinen Pfeilern. Die monumentale Installation, die ihn schmücken sollte, erwies sich dagegen als deutlich fragiler.

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Vier Tage vor der geplanten Eröffnung von „La Caverne“ des Künstlers JR haben die Partner des Projekts am Dienstag eine Verschiebung angekündigt. Zuvor hatten Unwetter das Kunstwerk beschädigt.

Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigen eine zerrissene Plane, durch die die aufblasbare Struktur sichtbar wird. Wie groß der Schaden genau ist, müssen Fachleute noch klären.

„Die Entscheidung wurde getroffen, die Eröffnung des Werks auf ein Datum nach dem sechsten Juni zu verschieben. Dieses Datum wird auf Grundlage der Ergebnisse der Begutachtung festgelegt“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Atelier JR, der Christo and Jeanne-Claude Foundation und der Amicale des Ponts de Paris, die Euronews vorliegt. Die Unterzeichner betonen, dass derzeit eine technische Expertise läuft.

„Sinneserlebnis“

Das Werk von JR, das seit einigen Tagen über der Seine schwebt, ist eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude, die den Pont-Neuf 1985 in Stoff gehüllt hatten. Die Installation sollte bis zum 28. Juni kostenlos und rund um die Uhr zugänglich sein.

Wie schon beim verpackten Pont-Neuf stammt die Finanzierung von „La Caverne“ ausschließlich von privaten Mäzenen, wie das Team von JR betont.

JR bei den Vorbereitungen zum Aufblasen seines Werks am 20. Mai 2026.
JR bei den Vorbereitungen zum Aufblasen seines Werks am 20. Mai 2026. AP Photo/Thomas Padilla

Das eindrucksvolle Fels-Trompe-l’œil, das teils begeistert, teils auf Kritik stößt, soll „alle Sinne ansprechen“. Dafür sorgen eine Klangwelt des früheren Daft-Punk-Mitglieds Thomas Bangalter und ein Duftkonzept des Parfumhauses Odore Scola, das „einem zentralen Bestandteil der Installation – der Luft – eine narrative und emotionale Dimension verleihen“ soll.

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