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Idris Elba zu James Bond: nicht „woke“, Bond soll einfach Bond bleiben

Idris Elba: James Bond soll nicht „woke“ sein
Idris Elba: James Bond soll nicht „woke“ sein Copyright  MGM - AP Photo
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Von David Mouriquand
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Idris Elba meint, James Bond sei aus gutem Grund so angelegt und manche internationale Zuschauer würden einen schwarzen 007 nicht akzeptieren.

Die Suche nach dem neuen James Bond läuft weiter, wobei jede Woche ein neuer Name ins Spiel gebracht wird als möglicher Nachfolger von Daniel Craig.

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Zu den vielgehandelten Kandidaten zählt seit Jahren der gefeierte britische Schauspieler Idris Elba. Sein Name fiel schon, bevor Daniel Craig sich 2021 mit No Time To Die von der Rolle verabschiedete.

Elba hat Gerüchte, er könne der nächste Superspion werden, jahrelang abgetan. Jetzt hat der 53-jährige Star von Luther alle Spekulationen beendet. Seiner Ansicht nach sollte James Bond der ursprünglichen Figur treu bleiben und die Reihe sich nicht zu weit von Ian Flemings Vorlage entfernen.

Im Gespräch mit British GQ (Quelle auf Englisch) räumte Elba ein, die Spekulationen über ihn als Bond seien „nie wirklich legitim“ gewesen. Er habe das selbst nie als realistische Möglichkeit gesehen.

Bond sei „aus gutem Grund genau so geschrieben worden“, sagte Elba. Er vermutet, dass manche internationale Zuschauer „einen schwarzen Mann“ in der Rolle nicht akzeptieren würden.

„Ich glaube, realistisch betrachtet sprechen manche Märkte darauf einfach nicht an“, so Elba. „Bond ist weltweit riesig. Und die Zuschauer werden nicht alle einen schwarzen Mann, einen afrikanischen Mann, als Bond akzeptieren. Das entspricht nicht dem, was in ihrer Kultur gefällt. Punkt.“

Der Schauspieler wehrte sich zudem gegen Versuche, Bond aus heutiger politischer Perspektive neu zu definieren.

„Bond ist so unrealistisch, da tut ein Hauch Realität gut. Aber man sollte ihn nicht woke machen. Man muss dem treu bleiben, was er ist: Eskapismus. Versucht nicht, jedem Publikumsgeschmack gerecht zu werden. Seid einfach Bond.“

Elbas jüngste Aussagen erinnern an seine Worte im Podcast SmartLess, den Jason Bateman, Sean Hayes und Will Arnett moderieren. In der Folge beschrieb er das Angebot, Bond zu spielen, als „Gipfelpunkt“, fügte aber hinzu: „Diejenigen, die mit der Idee unzufrieden waren, haben die ganze Sache widerlich und abstoßend gemacht, weil plötzlich nur noch über Hautfarbe geredet wurde. Es wurde zu Unsinn – und ich habe das abbekommen.“

Im vergangenen Monat holte Amazon MGM die erfahrene Casting-Direktorin Nina Gold für das Reboot der Reihe an Bord. Sie arbeitet nun mit Regisseur Denis Villeneuve und Drehbuchautor Steven Knight zusammen.

Als Favoriten für die Rolle gelten derzeit Tom Francis, Callum Turner, Jacob Elordi, Jack Lowden und Louis Partridge. Die Suche geht weiter.

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