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"The Survivalist": Nahrung gegen Sex

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Von Sabine Sans
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In einer postapokalyptischen Welt schlägt sich ein Überlebenskünstler auf eigene Faust durchs Leben. “The Survivalist” heißt der Debütfilm von

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In einer postapokalyptischen Welt schlägt sich ein Überlebenskünstler auf eigene Faust durchs Leben. “The Survivalist” heißt der Debütfilm von Stephen Fingleton Wir haben also versucht, echte Situationen und Reaktionen darzustellen. Gedreht wurde in Nordirland, bei Filmfestspielen wurde der Streifen bereits gefeiert. Bei den BAFTAs (British Academy of Film and Television Arts) 2016 ist der Regisseur als Bester britischer Nachwuchs-Filmemacher nominiert.

“Unsere Zivilisation basiert auf einem Fundament von Ressourcen, die nicht wieder aufgefüllt werden können. Ich versuchte, mir vorzustellen, was ich tun würde, um unter solchen Umständen zu überleben. So kam es zu diesem Fiebertraum, was aus mir werden würde”, so Stephen Fingleton.

Der namenlose Einzelgänger (gespielt von dem aus Belfast stammenden Martin McCann) lebt als Selbstversorger in einer Hütte im Wald. Plötzlich tauchen zwei Frauen (Olwen Fouéré und Mia Goth) auf und bitten um Nahrung und Unterkunft – gegen Sex. Sein einsames Dasein gerät aus den Fugen.

Mit simplen Spezialeffekten erzeugt Fingleton in seinem Lowbudgetfilm eine beklemmende Endzeitstimmung.

“Das Interessante an der Arbeit mit einem Lowbudget ist, dass man nicht unbedingt lange Zeit zum Proben hat. So wir mussten uns als Regisseur und Schauspieler davon leiten lassen, was die Charaktere wirklich tun würden. Wir haben also versucht, echte Situationen und Reaktionen darzustellen”, so Fingleton.

Einen Starttermin für den deutschsprachigen Raum gibt es für den Thriller noch nicht.

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