Mehr Frauen! Geschlechterparität in Dänemarks Filmindustrie

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Von Anja Bencze
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Dänische Filme und Videospiele sollten die ganze Bandbreite der Gesellschaft widerspiegeln, heißt es in der Begründung des Dänischen Filminstituts.

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Es ist eine Kinopremiere der besonderen Art: Dänemark setzt bei der Förderung von Filmen künftig auf Geschlechterparität. Produzenten, die sich beim Dänischen Film Institut um Subventionen bewerben wollen, müssen neben künstlerischen und technischen Qualitäten, auch einen ausreichenden Frauenanteil nachweisen.

Das sei bitter nötig gewesen, meint Filmproduzent Morten Kjelms Hytten. Frauen seien sowohl vor als auch hinter der Kamera bedeutend schlechter vertreten gewesen, als viele zunächst dachten.

Dänische Filme und Videospiele sollten die ganze Bandbreite der Gesellschaft widerspiegeln, heißt es in der Begründung des Dänischen Filminstituts.

Das sei ein wichtiges Instrument, nicht nur um das Bewusstsein zu schärfen, sagt Christina Rosendahl vom Verband der Dänischen Filmemacher. Man könnte Ziele setzen, zum Besipiel, dass es in 5 Jahren 10 Prozent mehr Drehbuchautorinnen und Regisseurinnen geben müsste.

Eine Initiative, die andernorts hoffentlich Nachahmung stoßen wird.

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