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Aufrüttelnde Dokumentarfilme auf dem Zürich Film Festival

Zürich Film Festival
Zürich Film Festival Copyright Zürich Film Festival
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Von Wolfgang Spindler
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Bei über der Hälfte der Filme auf dem Festival haben Frauen Regie geführt.

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Das Zürich Film Festival steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Frauen und Frankreichs. Bei mehr als der Hälfte aller Wettbewerbsfilme haben Frauen Regie geführt. Eine ganze Sektion widmet sich dem französischen Kino. Die Schauspielerin Juliette Binoche erhält den Preis für ihr Lebenswerk. Auch die Arbeit der französischen Filmschauspielerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin Maïwenn steht im Scheinwerferlicht.

Dokus mit Sprengkraft

Sehenswert: die beeindruckenden Dokumentarfilme über aufrüttelnde Themen.

"Sunless shadows" handelt von minderjährigen Frauen im Iran, die ihren Vater, Ehemann und Schwager getötet oder dabei geholfen haben.

Negar und ihre Schwestern erstachen ihren Vater mit einem Messer. Der Regisseur gab ihnen eine Videokamera, damit sie ihr Leben im Gefängnis filmen.

Regisseur Mehrdad Oskouei:

Ich will den Menschen, die man nicht hört, eine Stimme geben. Das ist meine Mission, das schulde ich den Menschen.

Ein anderer eindrücklicher Dokumentarfilm ist "Welcome to Chechnya", er erzählt von der Jagd auf Homosexuelle in Tschetschenien. Der Regisseur und Enthüllungsjournalist David France führte Interviews mit mehreren tschetschenischen Flüchtlingen.

Das Zürich Film Festival läuft noch bis zum Sonntag.

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