Während Trumps Operation zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro die Welt schockierte, wurde sie nur wenige Tage zuvor in Peru vorausgesagt. Für den US-Präsidenten gibt es noch weitere Prognosen - die jedoch sehr düster klingen.
Man sollte offenbar nicht gegen peruanische Schamanen wetten.
Am 29. Dezember 2025 versammelte sich im Küstenviertel Miraflores der peruanischen Hauptstadt Lima eine Gruppe von Schamanen zu ihrem alljährlichen Ritual. Dabei sagten sie voraus, was das kommende Jahr für die Welt bereithalten werde, mit Blick auf führende Politiker, aktuelle Konflikte und den Verlauf internationaler Beziehungen.
Die Schamanen treffen sich zu diesem Anlass, um halluzinogene Gebräue aus einheimischen Pflanzen zu sich zu nehmen - darunter Ayahuasca und der San-Pedro-Kaktus. Diese sollen ihnen nach eigener Darstellung die Fähigkeit verleihen, einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Und siehe da: Trotz der wechselhaften Bilanz ihrer jährlichen Vorhersagen ist eine ihrer Prophezeiungen für das Jahr 2026 bereits eingetreten. Sie hatten vorausgesagt, dass Donald Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro stürzen würde.
"Wir haben darum gebeten, dass Maduro geht, dass er sich zurückzieht, dass der amerikanische Präsident Donald Trump ihn absetzen kann, und wir haben visualisiert, dass dies im nächsten Jahr geschehen wird", sagte die Schamanin Ana María Simeón. Diese Aussage machte sie fünf Tage, bevor Nicolás Maduro im Rahmen einer Militäroperation festgenommen wurde. US-Präsident Donald Trump erklärte anschließend, der Einsatz eröffne den Vereinigten Staaten die Möglichkeit, das südamerikanische Land zu "regieren" und dessen umfangreiche Ölreserven zu erschließen.
Die Vorhersage war jedoch nur teilweise zutreffend. Die Gruppe sah zwar den Sturz des 63-jährigen venezolanischen Staatschefs voraus, glaubte aber, dass er fliehen und nicht gefangen genommen werden würde.
"Wir sehen Nicolas Maduro besiegt", verkündete ein anderer Schamane, Juan de Dios Garcia. "Nicolas Maduro wird aus Venezuela fliehen. Er wird nicht gefangen genommen werden."
Eine weitere Vorhersage der Gruppe für dieses Jahr betrifft ebenfalls Trump: "Die Vereinigten Staaten sollten sich vorbereiten, denn Donald Trump wird schwer erkranken", verkündete Juan de Dios Garcia.
Auch wenn die Schamanen zu Frieden und Heilung auf der ganzen Welt aufgerufen haben, sind die Aussichten für 2026 nicht allzu rosig: Sie haben Naturkatastrophen wie Erdbeben vorhergesagt. Während sie zwar das Ende des russischen Krieges in der Ukraine vorhersagen, hatten sie zuvor das Ende des Konflikts bereits für 2023 prognostiziert.
Im vergangenen Jahr warnten sie auch vor einem "Atomkrieg" zwischen Israel und dem Gazastreifen, wo derzeit ein Waffenstillstand herrscht.
Im Dezember 2023 sagte die Gruppe jedoch korrekt voraus, dass der ehemalige peruanische Präsident Alberto Fujimori, der wegen Menschenrechtsverletzungen inhaftiert war, innerhalb von zwölf Monaten sterben würde. Fujimori starb im September 2024 im Alter von 86 Jahren an Krebs.