Wenn eine geopolitische Krise einen Kaufrausch auslöst. Ein grauer Jogginganzug ist zu einer weltweiten Sensation geworden, nachdem Donald Trump ein Bild online gestellt hat, auf dem Venezuelas abgesetzter Präsident Nicolás Maduro das erste "Must-Have"-Modeteil des Jahres 2026 trägt.
Leben wir in einer beunruhigenden Zeit - oder ist alles weniger schlimm als es scheint?
Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro teilte Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social ein Bild, das zeigt, wie Maduro in Handschellen auf der USS Iwo Jima nach New York City gebracht wird.
Auf dem Bild, das international für Schlagzeilen sorgte, trägt Maduro offenbar einen Nike-Trainingsanzug.
Während die einen vom Ende einer Diktatur sprechen und andere von einer völkerrechtswidrigen imperialistischen Intervention der USA, machen einige den 63-jährigen Maduro zum ersten Mode-Influencer des Jahres 2026.
"Steal his Look": Nike Tech Fleece plötzlich im Trend
Tatsächlich hat das Bild nach seiner Veröffentlichung zu einem sprunghaften Anstieg der Suchanfragen nach dem Heather Grey Nike Tech Fleece geführt. Das Streetwear-Outfit ging online viral und löste eine Welle von "Just Coup It"-Memes und "Steal the look"-Posts aus.
Die Kommentare reichen von "Produktplatzierung ist völlig verrückt geworden" bis hin zu "diese Kampagne wird von Nike finanziert" und einige sprachen von kostenlosem Marketing für Nike.
Laut Google Trends stiegen die Suchanfragen nach "Nike Tech" bei Google sprunghaft an und erreichten am 4. Januar einen Spitzenwert von 100 Punkten.
Laut PeakMetrics wurde Nike Tech zwischen dem 3. und 5. Januar täglich in über 5.000 Beiträgen auf X erwähnt - gegenüber durchschnittlich 325 Beiträgen pro Tag vom 1. November bis 31. Dezember.
Dies hat dazu geführt, dass die grauen Nike Tech-Jacken - jetzt als "Maduro grey" bezeichnet - auf der US-Website von Nike in fast allen Größen ausverkauft sind.
Nike hat sich dazu zunächst nicht geäußert. Geht es dem Unternehmen darum, seine Verkaufszahlen zu bewahren? Und / Oder stehen wir vor einem traurigen Beispiel dafür, wie Lifestyle-Trends selbst in geopolitischen Turbulenzen entstehen.