Handy blickte auf eine fünfzigjährige Karriere mit Rollen als Kammerjäger in „Jumanji“, Detective Alan Cross in „Akte X“ und Barkeeper Jimmy in „Top Gun: Maverick“ zurück.
Der Schauspieler James Handy, bekannt aus den Erfolgsfilmen Jumanji und Top Gun: Maverick, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Zuvor war er in seinem Haus in Los Angeles offenbar niedergestochen worden.
Die Polizei nahm den Sohn der langjährigen Freundin Handys im Zusammenhang mit seinem Tod fest. Beamtinnen und Beamte hatten den Schauspieler am Mittwochmorgen mit einer Stichverletzung in der Brust gefunden.
Nach Angaben des Polizeidezernats von Los Angeles reagierten die Einsatzkräfte auf einen Notruf bei 911. Der Anrufer soll gesagt haben: "Ich bin der Menschensohn, ich habe soeben den Mann der Sünde getötet."
Die Polizei erklärte, der 44-jährige Michael Gledhill, der Medienberichten zufolge mit seiner Mutter in dem Haus lebt, habe sich den Einsatzkräften als die gesuchte Person zu erkennen gegeben. Sie nahmen ihn fest und brachten ihn wegen Mordverdachts in Gewahrsam.
Rettungskräfte brachten Handy ins Krankenhaus, wo Ärztinnen und Ärzte ihn später für tot erklärten.
Handy war vielen als Kammerjäger in dem Familienabenteuer Jumanji aus dem Jahr 1995 bekannt und spielte zuletzt den Barkeeper Jimmy in dem Blockbuster Top Gun: Maverick von 2022. Im Lauf seiner langen, vielseitigen Karriere wurde er zu einem vertrauten Gesicht in Film und Fernsehen.
Fans der Kult-Science-Fiction-Serie The X-Fileskennen ihn als Detective Alan Cross in der "Monster of the Week"-Episode "2Shy" aus der dritten Staffel, in der er an der Seite von David Duchovny und Gillian Anderson spielte.
Im Fernsehen hatte er wiederkehrende Rollen, darunter als Arthur Devlin in der Kultserie Alias und als Lou Handleman in Profiler. Daneben trat er in zahlreichen beliebten Krimiserien wie NCIS: Los Angeles, The Closer und Cold Case als Gastdarsteller auf.
Zu seinen weiteren Filmauftritten zählten The Verdict, Arachnophobia, The Rocketeer, Point of No Return, Unbreakable und Logan.
In einem Nachruf schrieb Pam Ellis-Evenas von der Ellis Talent Group: "Ich hätte mir keinen talentierteren, bescheideneren und großzügigeren Klienten und Freund als James Handy wünschen können."
Die Ermittlungen zu Handys Tod dauern an.