Die emeritierte Königin begleitete den Papst beim Besuch der Almudena-Kathedrale und nutzte das Privileg als erste Königin im Hosenanzug.
Alt-Königin Sofía hat bei dem Besuch von Leo XIV. in Madrid für ein historisches Bild gesorgt: Sie trägt wieder Weiß vor einem Papst, ein Privileg für einen kleinen Kreis katholischer Königinnen.
Die Alt-Königin, die seit der Abdankung von Juan Carlos I. im Jahr 2014 nicht mehr zu dieser Farbe gegriffen hatte, wählte einen eleganten weißen Hosenanzug des toledanischen Designers Alejandro de Miguel, um an der Ehrung des Papstes für die Virgen de la Almudena teilzunehmen.
In Weiß und mit Hose: ein Auftritt ohne Beispiel
Neben dem sogenannten „Privileg in Weiß“ setzt Sofía ein weiteres Zeichen: Sie ist die erste Königin, die dieses Recht mit einem Hosenensemble nutzt und damit die Tradition von Kleidern oder Kostümen mit Rock bei solchen Begegnungen durchbricht. Dazu trägt sie eine passende Handtasche, Perlenschmuck und mehrere Armbänder.
Die Alt-Königin verfügt über lange Erfahrung mit Papstempfängen in Spanien. Das Treffen mit Leo XIV. ist bereits der neunte Anlass, bei dem sie an einem Besuch eines Papstes im Land teilnimmt – von der ersten Reise Johannes Pauls II. 1982 bis zum Besuch Benedikts XVI. 2011.