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Amy Winehouses Vater muss fast 1 Million Pfund an ihre Freundinnen zahlen

Gericht verpflichtet Amy Winehouses Vater: fast 1 Million Pfund für ihre Freunde
Gericht verpflichtet Amy Winehouses Vater zu knapp 1 Million Pfund für ihre Freunde Copyright  AP Photo
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Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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„Mitch Winehouse hat wissentlich und vorsätzlich haltlose Vorwürfe gegen zwei Freunde von Amy Winehouse erhoben“, erklärte der Richter.

Der Vater von Amy Winehouse, Mitch Winehouse, muss nach einem verlorenen Verfahren vor dem High Court fast 1 Million Pfund (rund 1,16 Millionen Euro) an zwei Freundinnen der Sängerin zahlen. Hintergrund ist ein Streit um den Verkauf von Gegenständen aus ihrem Besitz.

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Innerhalb der nächsten zwei Wochen muss Mitch Winehouse sowohl Amys frühere Stylistin Naomi Parry als auch ihre Freundin Catriona Gourlay auszahlen. Außerdem soll er ihre Anwaltskosten in voller Höhe übernehmen.

Die Anordnung folgt der Abweisung seiner Klage gegen die beiden Frauen im April.

Als persönlicher Vertreter des Nachlasses seiner Tochter hatte Mitch Winehouse den beiden Freundinnen vorgeworfen, bei Auktionen in den USA in den Jahren 2021 und 2023 mit dem Verkauf von Amy gehörenden Gegenständen Geld verdient zu haben. Die 155 Objekte umfassten Kleidung, Handtaschen, Erinnerungsstücke und Schmuck der bekannten britischen Sängerin. Ihr Vater argumentierte, die Frauen hätten kein Recht gehabt, diese Dinge zu veräußern.

Parry und Gourlay hielten dagegen, Amy habe ihnen die Sachen geschenkt oder sie hätten ohnehin ihnen gehört.

Die stellvertretende High-Court-Richterin Sarah Clarke KC wies Winehouses Klage im April zurück. Sie stellte fest, dass keine der beiden Frauen die strittigen Gegenstände bewusst vor ihm versteckt hatte und dass er von den geplanten Verkäufen bereits vor den Auktionen wusste.

In einem gestern verkündeten Urteil erklärte Richterin Clarke, Mitch Winehouse habe sich entschieden, einen „von vornherein schwachen Anspruch“ „aggressiv und unerbittlich“ zu verfolgen. Zugleich habe er Vorwürfe erhoben, die den Frauen „Ruf, Karrierechancen, finanzielle Sicherheit und Gesundheit“ erheblich geschädigt hätten.

Sie fügte hinzu, Winehouse habe den Fall „bewusst zu einem groß angelegten und kostspieligen Rechtsstreit gemacht“, um wirtschaftlichen Druck auf die Beklagten auszuüben.

Amy Winehouse, 2008
Amy Winehouse, 2008 AP Photo

Amy Winehouse starb im Alter von 27 Jahren an einer versehentlichen Alkoholvergiftung. Man fand sie 2011 in ihrem Haus in Camden.

In der vergangenen Woche jährte sich ihr Tod zum 15. Mal, ihre Mutter Janis stand im Mittelpunkt der Gedenkfeiern.

In einem Interview mit The i (Quelle auf Englisch) sprach Janis über die gewaltige Berühmtheit, mit der ihre Tochter zu Lebzeiten konfrontiert war. „Sie war ein Opfer ihres eigenen Erfolgs“, sagte sie. „Sie wollte das alles nicht, aber es verfolgte sie einfach. Und sie reagierte dann mit: ‚Wer, ich?‘“

Janis ergänzte: „Sie hatte kein Selbstvertrauen. Daher der Alkohol. Ich glaube, bei vielen, vielen Alkoholabhängigen ist es ähnlich: Der Alkohol nimmt den Schmerz weg. Und das ist das Schlimme an einer Sucht.“

Zu ihrer anhaltenden Trauer sagte Janis: „Ich mache einfach weiter, weil ich das eben tue. Ich mache weiter mit dem Leben. Ich lebe es.“

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