EventsVeranstaltungenPodcast
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Job Barrosos sorgt weiterhin für Empörung

Job Barrosos sorgt weiterhin für Empörung
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Der Job des früheren EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso bei Goldman Sachs sorgt weiterhin für Empörung.

WERBUNG

Der Job des früheren EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso bei Goldman Sachs sorgt weiterhin für Empörung. Er berät die amerikanische Investmentbank beim Umgang mit dem britischen Austritt aus der EU.

Mehr als 150.000 Menschen unterzeichneten eine an die Europäische Kommission gerichtete Petition, in dem diese aufgefordert wird, Barroso die Rente zu streichen. Auch mehrere regierungsunabhängige Organisationen fordern die Kommission auf, die sogenannte Karenz- oder Abkühlzeit zu verlängern. Der Verhaltenskodex der EU sieht dafür 18 Monate vor. Barroso war 20 Monate nach Ende seiner Amtszeit zu Goldman Sachs gewechselt.

Die Initiatoren der Petition, die für EU-Institutionen arbeiten, ziehen es vor anonym zu bleiben. Einer von ihnen sagte uns aber: “Wir hoffen, dass die europäischen Institutionen reagieren werden, dass insbesondere der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker reagiert und dass die Ethik-Kommission die für die Kommissare und den Präsidenten geltenden Regeln reformiert. Auch sollte sie die Mittel haben, die einzelnen Fälle zu untersuchen und unter Umständen den Europäischen Gerichtshof einzuschalten.”

Der frühere Regierungschef Portugals, Barroso, war von 2004 bis 2014 Chef der EU-Kommission. Medien hatten vor kurzem enthüllt, dass die frühere Kommissarin Neelie Kroes während ihrer Amtszeit Chefin einer Briefkastenfirma auf den Bhamas war. Anders als Barroso hat Kroes eindeutig gegen die geltenden Regeln verstoßen. Sie schied 2014 aus und hat drei neue Jobs unter anderem bei der Bank of America Meryll Lynch.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

The Brief from Brussels: Cameron tritt als Abgeordneter zurück

So viel geben rechtsextreme Parteien für EU-Wahlwerbung in den sozialen Medien aus

Europawahl in Italien: "Schreibt einfach 'Giorgia' auf den Wahlzettel"