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Syrien: Experten rechnen fest mit Militärschlag Trumps

Syrien: Experten rechnen fest mit Militärschlag Trumps
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Von Stefan Grobe
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Aktion könnte den Konflikt über die Region hinaus eskalieren lassen

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Nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien droht der Konflikt weiter zu eskalieren.

US-Präsident Trump drohte mit einem Raketenangriff, auch Frankreich zeigte sich grundsätzlich zu einem Militärschlag bereit.

Nach Meinung von Rasmussen Global-Analyst Fabrice Pothier in Brüssel ist eine militärische Antwort praktisch unausweichlich geworden.

Als 2013 ein Militärschlag ausgeblieben sei, habe dies Assad zum weiteren Chiemiewaffeneinsatz gegen die Bevölkerung ermuntert.

Deswegen sei es Washington und Paris klar, eine militärische Antwort geben zu müssen.

Je mehr Trump innenpolitisch unter Druck gerate, desto höher sei die Kriegsgefahr, glauben Experten.

Trump ließ durchblicken, auf den Assad-Verbündeten Russland keine Rücksicht nehmen zu wollen.

"Sollten die Amerikaner die syrische Armee und nur die syrische Armee treffen, dann bestehe die Gefahr, dass das Regime in Damaskus Rache an der Zivilbevölkerung in von Rebellen gehaltenen Gebieten nehmen werde, so Joost Hilterman von der International Crisis Group.

Das wäre tragisch, aber ein begrenzter Konflikt. Sollten aber russische oder iranische Truppen getroffen werden, könnte dieser Konflikt weit über Syrien hinaus eskalieren.

Unser Reporter Damon Embling sagt: "In Brüssel verurteilte die EU-Kommission die Vorgänge in Duma. Eine Stellungnahme zur Drohung mit Militärschlägen blieb bislang aus. Doch es heisst, die Kommission beobachte die Situation genau. Am Montag befassen sich in Luxemburg die EU-Außenminister mit Syrien."

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